Elisabeth-Stiftung

Aktuelles

Von der Arbeitsgemeinschaft zum Bundesverband – BV BFW startet Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) feiert 2018 goldenes Jubiläum. Im Festjahr sind verschiedene Aktivitäten und ein Ausblick auf die Aufgaben der Zukunft geplant.

Am 15. Januar 1968 schlossen sich in Heidelberg zunächst acht Berufsförderungswerke (BFW) zur Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke zusammen. Damit reagierten sie auf den Ausbau der beruflichen Rehabilitation seit der „großen Rentenreform“ Ende der 1950er Jahre. Sie legten den Grundstein für den heutigen Bundesverband, der mit 28 BFW-Hauptstandorten, etwa 100 Regionalzentren, 12.000 Ausbildungs- und Umschulungsplätzen und 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein bundesweites Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit vertritt. Von Beginn an haben die BFW Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen berufliche Teilhabe ermöglicht und über ihre Interessengemeinschaft bei der Entwicklung der Angebote und des gesetzlichen Rahmens der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben aktiv mitgewirkt.
Das „Aktionsprogramm Rehabilitation“ (1970), die Ausweitung des Netzplanes auf die neuen Bundesländer (1990), die Einführung des Sozialgesetzbuch IX (2001), die Arbeitsmarktreformen (2004), die UN-Behindertenrechtskonvention (2008 und 2009) oder die Initiative RehaFutur und die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (2016) sind nur einige Meilensteine, die die Entwicklung der BFW begleitet haben und bei deren Ausgestaltung sich der Verband eingebracht hat. Die Entwicklung der BFW war und ist dabei von einem steten Wandel geprägt – hin zur Etablierung moderner, unternehmensnaher und inklusiver Return-to-Work-Angebote für Menschen mit Behinderungen.
Der Wandel und die Aufgaben der Zukunft bilden zentrale Schwerpunkte des Jubiläums im Jahr 2018. Neben einer Veranstaltung Ende November in Berlin und einem Parlamentarischen Abend sind eine Vortragsreihe, Fachveranstaltungen zum Reha-Kolloquium und Publikationen geplant. Begleitet wird das Festjahr mit einem Jubiläumslogo zum 50-jährigen Bestehen.
„Wir freuen uns auf die Veranstaltungen und den Austausch im Jubiläumsjahr. 50 Jahre sind Gelegenheit, um das Vergangene zu würdigen. Unser Blick richtet sich aber auch in die Zukunft und wir wollen mit allen Partnern der BFW die künftigen Aufgaben wie Digitalisierung und
demografischer Wandel diskutieren“, so die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer.
Über die Website des BV BFW und die Rehavision können sich Interessierte fortlaufend über alle Aktivitäten informieren.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Ausbildungsverbund: 200. Teilnehmer begrüßt

Seit fast fünf Jahren besteht der Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld nun schon, den die Elisabeth-Stiftung als ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „LandZukunft“ ins Leben gerufen hatte. Ziel des Ausbildungsverbundes ist es, die Unternehmen in der Region zu unterstützen, die nicht mehr alle Ausbildungsinhalte eigenständig abdecken können oder wollen.

Nun gab es Grund zum Feiern: In diesen Tagen konnte Joshua Laub, Auszubildender bei der Brückener Firma Howatherm, als 200. Teilnehmer beglückwünscht werden. Hans-Dieter Scholl, der federführend für den Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld zuständig ist, überreichte ihm aus diesem Anlass eine ProBIRkiste. Der angehende Konstruktionsmechaniker absolviert derzeit gemeinsam mit anderen Auszubildenden der Firma Howatherm den Lehrgang „Konstruktionsmechanische Grundlagen – Schweißtechnik“ in der Elisabeth-Stiftung, weitere Lehrgänge werden hier während seiner Ausbildung erfolgen.

Wie Howatherm buchen mittlerweile ca. 90 Betriebe aus der Region regelmäßig Kurse bei der Elisabeth-Stiftung. Derzeit bietet die Elisabeth-Stiftung Kurse für rund 20 verschiedene Berufe an, vom Anlagenmechaniker über die Fachkraft für Metalltechnik und den Industrieelektriker bis hin zum Schreiner und Zerspanungsmechaniker. Darüber hinaus besteht unter anderem auch eine Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und der Berufsbildenden Schule Harald-Fissler-Schule Idar-Oberstein im Bereich der Dualen Studiengänge. Die Betriebe nutzen den Ausbildungsverbund ganz unterschiedlich: Einige buchen für ihre Auszubildenden einzelne kurzlaufende Lehrgänge, andere Betriebe schicken sie für ein Jahr oder länger zur Ausbildung in die Elisabeth-Stiftung.

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Neuer Oberarzt verstärkt das Team der Konservativen Orthopädie

Verstärkung für sein Team hat Christian Lang, Chefarzt der Konservativen Orthopädie in unserem Krankenhaus, erhalten: Mit Dr. Joachim Weis, spezieller Schmerztherapeut und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, steht ihm seit November ein erfahrener Kollege seines Fachs als leitender Oberarzt zur Seite.
Damit wurde die schmerztherapeutische Kompetenz der Hauptabteilung nach der Einstellung einer Psychologischen Psychotherapeutin mit Zusatzausbildung in spezieller Schmerztherapie Anfang des Jahres weiter ergänzt, sodass nun mit der multimodalen Schmerztherapie eine weitere Besonderheit zu unseren Behandlungsmöglichkeiten zählt.

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Weichteilschmerzen, Nervenschmerzen sowie Tumorschmerzen. Noch immer sind viele Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland unzureichend versorgt.

Hier setzt unsere Abteilung für Konservative Orthopädie an, denn sie hat es sich zum Ziel gemacht, die Situation für Schmerzpatienten im Einzugsgebiet zu verbessern. Im Fokus des Therapieangebotes stehen Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsorgans, darunter auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Chronische Schmerzen haben in der Regel mehrdimensionale Ursachen und führen häufig zu körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, was eine Therapie komplexer und anspruchsvoller macht und einen umfassenden Therapieansatz und die Zusammenarbeit diverser Fachdisziplinen erfordert. Deshalb arbeitet die Konservative Orthopädie mit einer Kombination aufeinander abgestimmter Verfahren, die sowohl physische als auch psychische Aspekte umfasst, der multimodalen Therapie. Die konservative multimodale Schmerztherapie in unserem Krankenhaus umfasst eine medizinische, physiotherapeutische und psychologische Behandlung mit einem individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmten Therapieplan. Hierzu gehören beispielsweise Krankengymnastik, manuelle Therapie, Entspannungstraining, Psychotherapie, manuelle Lymphtrainage, Massagen oder Hydrotherapie.
Darüber hinaus stehen in Kooperation mit dem Wirbelsäulenzentrum des Trierer Brüderkrankenhauses alle weiterführenden Verfahren zur Verfügung. Somit werden sämtliche Facetten der Wirbelsäulenbehandlung und Schmerztherapie abgedeckt.

Die komplexe Behandlung erfolgt in der Regel stationär über zwei Wochen mit einem interdisziplinären Team unter orthopädisch-schmerztherapeutischer Leitung. Vor der stationären Aufnahme ist eine detaillierte individuelle Besprechung und Untersuchung notwendig.

Die Konservative Orthopädie verfügt über 40 Betten, die auf zwei Stationen verteilt sind, und ist Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken e.V.“ – kurz ANOA.

Mit Dr. Joachim Weis konnten wir einen Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung gewinnen. Der gebürtige Westpfälzer studierte an der Universität Mainz, absolvierte seine Facharztausbildung in Bad Kreuznach und arbeitete zuletzt an Kliniken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In seiner Freizeit liest er gerne, besucht Museen und Kunstausstellungen, beschäftigt sich mit Aquaristik und Kakteen oder unternimmt etwas mit seiner Familie, mit der er in Bad Kreuznach lebt.

Nähere Informationen und Kontakt: Konservative Orthopädie

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Syrischer Abend im Artechino

Im Kulturcafé Artechino in Birkenfeld fand Ende November ein syrischer Abend statt, der von der Wohngruppe unserer unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) veranstaltet wurde.

Zwei Jugendliche der Wohngruppe, die beide aus Damaskus/Syrien stammen, eröffneten den Abend mit einer Rede. Einer der beiden berichtete über die Hauptstadt Damaskus und über skurrile Fragen, die ihm in Deutschland über sein Heimatland Syrien gestellt wurden. Beispielsweise wurde er gefragt, ob es in Syrien Toiletten gäbe. Die Zuhörer zeigten sich amüsiert über die Erzählungen. Der andere Jugendliche berichtete über den Krieg in Syrien und über seine Flucht nach Deutschland. Am Ende der Rede wünschten sie sich wieder den Frieden in Syrien zurück.

Nach der Rede wurde das syrische Buffet eröffnet. Frau Adlany, die aus Syrien kommt und in der Wohngruppe arbeitet, hatte eine große Auswahl traditioneller syrischer Speisen zubereitet. Von einer syrischen Linsensuppe über verschiedene Hauptspeisen und Salate bis hin zu syrischen Nachspeisen wie beispielsweise Baklava wurde alles geboten. Die Gäste waren sehr angetan von der großen Auswahl und dem guten Geschmack des Essens. Während des Essens spielte syrische Musik.

Nach dem Essen wurden die Tische und Stühle zur Seite geräumt und die Tanzfläche eröffnet. Die Jugendlichen führten ihren syrischen Kreistanz, der „Dabkee“ genannt wird, vor und luden die Gäste zum Mittanzen ein. Der syrische Musiker Mohammed, der in Trier studiert, spielte mit seiner Gitarre syrische Musik, hatte aber auch ein paar deutsche und englische Lieder in seinem Repertoire.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, der sowohl den Gästen als auch den Jugendlichen viel Freude bereitet hat.

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Bestenehrungen der Kammern: Vier Teilnehmer aus dem Berufsförderungswerk Birkenfeld ausgezeichnet

Ende September sind rund 400 ehemalige Auszubildende der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für ihre „sehr guten“ Prüfungsergebnisse geehrt worden – darunter auch drei frisch gebackene Kaufmänner/-frauen im Gesundheitswesen, die ihre Ausbildung im Berufsförderungswerk Birkenfeld absolviert haben.
Auch bei der Freisprechung der Handwerkskammer (HWK) Rhein-Nahe-Hunsrück in Veitsrodt zählte ein Elektroniker Automatisierungstechnik, der seine Ausbildung in der Elisabeth-Stiftung abgeschlossen hat, zu den Prüfungsbesten, die besonders geehrt wurden.
Mit ihren bestandenen Prüfungen haben unsere Teilnehmer einen Grundstein für eine sichere berufliche und private Zukunft gelegt. Dass sie die Prüfung als Jahrgangsbeste abgelegt haben, zeigt ihr Engagement und ihren Ehrgeiz. Wir gratulieren ihnen herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung und wünschen alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg!

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Ausstellung “Des stillen Blickes Licht”

Am Freitag, 8. September fand in unserem Krankenhaus auf Station 4 “Konservative Orthopädie” die Eröffnung der Ausstellung “Des stillen Blickes Licht” von Jens Lukat statt.
Im Rahmen der Vernissage bestand die Möglichkeit, den Künstler und seine Bilder kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Jeder der zahlreichen Besucher erhielt von Lukat persönlich ein kleines Andenken in Form eines “Sockenaffens”. Für das musikalische Ambiente sorgten die Birkenfelder Stadtstreicher.
Die Ausstellung kann auch weiterhin während der üblichen Besuchszeiten des Krankenhauses besucht werden.

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