Elisabeth-Stiftung

Aktuelles

Afghanischer Abend mit Vortrag zum Thema “Fluchtursachen im Fokus der Zeit” in der Birkenfelder Art Gallery 64

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Asyl ist Menschenrecht“ findet am 26. April um 17:00 Uhr ein Afghanischer Abend in der Birkenfelder Art Gallery 64 statt. Wie bereits beim Syrischen Abend, der im vergangenen Jahr in Kooperation zwischen Elisabeth-Stiftung und Art Gallery 64/Artechnio stattgefunden hat, soll es auch an diesem Abend wieder von den Jugendlichen der Wohngruppe der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) zubereitetes landestypisches Essen geben. Durch die geographische Lage und Nähe zur Seidenstraße wurde die afghanische Küche im Laufe der Geschichte von Küchen anderer Regionen wie der persischen und indischen Küche beeinflusst. Dadurch zeichnet sie sich durch eine große Vielfalt sowohl der Geschmacksrichtungen als auch der verwendeten Zutaten und Gewürze aus.

Neben den kulinarischen Genüssen und dem Kennenlernen der afghanischen Kultur hat der Abend aber auch einen ernsten Hintergrund, denn ein zentrales Thema wird der Austausch über Gründe von Migration und Flucht sein.
Eingeleitet wird der Abend durch Hans-Dieter Scholl, dem Leiter der Maßnahmen für Jugendliche an der Elisabeth-Stiftung, der einen Vortrag zum Thema „Fluchtursachen im Fokus der Zeit“ hält.
Betrachtet man Migration aus historischem und geographischem Blickwinkel, so wird sehr schnell deutlich, dass Migration schon immer Teil der Menschheitsgeschichte war und eigentlich der Normalfall ist. Darüber hinaus zeigt sich auch, dass die meisten Flüchtlinge gar nicht nach Deutschland wollen, sondern in ihrem Heimatland bleiben oder in andere Entwicklungsländer fliehen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, sich in der gemütlichen Atmosphäre des Kunst- und Kulturcafés über den Vortrag und auch mit den geflüchteten Jugendlichen auszutauschen.

Der Eintritt ist frei, für das Buffet gibt es einen Festpreis. Um besser planen zu können, wird um vorherige Anmeldung gebeten: info@artechino.de oder 06782-8549964.

Nähere Informationen zur Ausstellungsreihe “Asyl ist Menschenrecht”, die vom 8. bis 28. April in der Art Gallery 64/Artechino (Hauptstraße 26-28 in Birkenfeld) stattfindet, finden Sie hier: Flyer Asyl ist Menschenrecht (625kB)

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Neue Unterstützungsmöglichkeit für Bezieher von Arbeitslosengeld II

Für Langzeitarbeitslose und deren Familien bietet das Jobcenter Landkreis Birkenfeld in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung ein neues Projekt an.

Die Maßnahme „Gemeinsam weiter“ unterstützt Familien bei individuellen Problemen und richtet sich in erster Linie an Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Die Unterstützung von Einzelpersonen ist jedoch ebenso möglich.

Der Blick auf die gesamte Familie mit motivierendem und familienbezogenem Ansatz soll individuelle Lösungen für eine Verbesserung der Gesamtsituation bringen. Über einen Zeitraum von einem Jahr wird die Familie unterstützt, begleitet und gemeinsam mit ihnen individuelle Fragen geklärt: Braucht ein Kind Nachhilfe? Wie kann die finanzielle Situation verbessert werden? Gibt es Ideen, um die Gesundheit zu stabilisieren – vielleicht ein Yogakurs oder eine Ernährungsberatung? Viele Anregungen und Ideen, die ein weiterer Schritt zur Eigenständigkeit sein können.

Gute Voraussetzungen zur Teilnahme haben Personen, die an ihrer Situation ernsthaft etwas ändern wollen, aktiv zur Mitarbeit bereit sind und sich auf neue Betrachtungsweisen ihrer Situation einlassen möchten.

Personen mit Fluchterfahrung und deren Familien können ebenfalls von diesem Angebot profitieren.

Die Kosten dieser Maßnahme werden getragen durch den Europäischen Sozialfonds, das Land Rheinland-Pfalz und das Jobcenter Landkreis Birkenfeld.

Interessierte Menschen können beim Jobcenter weitere Informationen erhalten und sich anmelden.

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Herzlichen Glückwunsch liebe staatlich geprüften Techniker!

Am Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld haben am 6. April 36 Teilnehmer die Ausbildung zum staatlich geprüften Bau- oder Maschinentechniker erfolgreich abgeschlossen. Die zweijährige Weiterbildung an der Fachschule für Technik ist in das Berufsförderungswerk integriert.

Die frisch gebackenen staatlich geprüften Techniker konnten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse nach erfolgreicher Prüfung entgegennehmen. Manfred Sohns, Leiter der Fachschule für Technik, beglückwünschte die Absolventen im Rahmen der feierlichen Verabschiedung und überreichte die Abschlusszeugnisse. In seiner Festansprache unterstrich Sohns die Wichtigkeit der Fort- und Weiterbildung, gerade vor dem Hintergrund einer sich immer rascher verändernden Arbeitswelt und dem allseits herrschenden Fachkräftemangel im Bau- und Maschinenbau. Der überwiegende Teil der Absolventen konnte diesen Vorteil des Fachkräftemangels bereits nutzen und tritt in den kommenden Tagen eine gehobene Stelle als Techniker an. Es ist zu erwarten, dass auch die anderen Teilnehmer rasch folgen und die Vermittlungsquote auch in diesem Jahr wieder Richtung einhundert Prozent geht.
Volker Geihs, Koordinator der Abteilung Bautechnik, bedankte sich ebenfalls bei den Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren. Er ging bei seinen Ausführungen auf die hervorragende Arbeitsmarktsituation für Absolventen der Bautechnik, unabhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung Hoch- oder Tiefbau, ein.
Nach der Zeugnisübergabe erhielten sechs Techniker Buchpreise aus der Hand von Hans-Dieter Herter, dem Geschäftsführenden Vorstand der Elisabeth-Stiftung. Herter betonte, dass neben den fachlich besten Absolventen auch diejenigen geehrt wurden, die sich durch soziales und schulpolitisches Engagement hervorgetan haben. Im Rahmen der zweijährigen Weiterbildung zum Techniker werden nicht nur fachliche Kompetenzen gefördert, sondern der Fokus liegt auch auf der Entwicklung der Teilnehmer hinsichtlich der Sozial- und Schlüsselkompetenzen. Besonders erfreut zeigte sich der Geschäftsführende Vorstand, dass unter den Absolventen auch neun junge Menschen aus dem Kreis Birkenfeld oder dem nahen Saarland sind, die sich bewusst für eine Weiterbildung zum Techniker an der Fachschule im Berufsförderungswerk entschieden haben. Dieses bedeutet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung unserer Region und des Standortes Birkenfeld.
Die Verabschiedung fand mit einem regen Erfahrungsaustausch zwischen Absolventen, Gästen und Mitarbeitern bei Kaffee und Kuchen einen würdigen Ausklang.

Sie haben Interesse an den Ausbildungen des Berufsförderungswerkes Birkenfeld? Oder suchen Sie einen geeigneten Mitarbeiter für Ihr Team? Dann wenden Sie sich bitte an Manfred Sohns, Schulleiter der Fachschule für Technik an der Elisabeth-Stiftung: m.sohns@el-stift.de.

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Abteilung für Geburtshilfe schließt zum 1. April

Im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld werden schon bald keine Babys mehr zu Welt kommen, denn die Klinik schließt zum 1. April ihre Geburtenstation. Die gynäkologische Fachabteilung bleibt jedoch weiterhin erhalten.

Die Entscheidung zur Schließung der Geburtenstation ist keinem der Beteiligten leicht gefallen. Es wurden vielfältige Lösungsmöglichkeiten diskutiert, leider konnte am Ende ein Aus der Geburtenstation nicht mehr abgewendet werden.

Zur Schließung der Geburtshilfe kam es aus mehreren Gründen: Einerseits liegt die Geburtenrate im Birkenfelder Krankenhaus seit mehr als zehn Jahren unter 250 Geburten pro Jahr und sinkt seit fünf Jahren kontinuierlich, sodass die wirtschaftliche Lage der Geburtenstation immer schlechter wurde. Eine Kostendeckung in Kliniken mit kleineren Geburtenabteilungen ist generell nicht möglich, bei den rückläufigen Geburtenzahlen in Birkenfeld war die Situation nun nicht mehr tragbar. Im Jahr 2017 erblickten nur noch 168 Kinder im Birkenfelder Krankenhaus das Licht der Welt, viel zu wenige Geburten, um auf Dauer in der bestehenden hohen Qualität wirtschaftlich arbeiten zu können.

Aber nicht nur betriebswirtschaftliche Gründe führen zur Schließung der Geburtenstation. Zu den finanziellen Aspekten kam eine angespannte Personalsituation, welche zunehmend zu Engpässen bei den zu organisierenden Diensten führt. So war trotz intensiver Suche kein zweiter geburtshilflich tätiger Belegarzt zu finden. Auch die Hebammensituation ist prekär. Viele Mitarbeiter sind an ihrer persönlichen Belastungsgrenze angelangt. „Wir bedauern die Schließung der Geburtenstation außerordentlich und da spreche ich für alle Beteiligten.“, so die Krankenhausdirektorin Michaela Lindemann.

Die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards für Patienten ist oberstes Gebot des Birkenfelder Krankenhauses, deshalb waren alle Beteiligten von Anfang an bestrebt, die Versorgung der werdenden Mütter und ihrer Neugeborenen nach Schließung der Geburtenstation sicherzustellen. Dies ist auch gelungen, das St. Wendeler Marienkrankenhaus hat versichert, alle bislang in Birkenfeld stattfindenden Geburten übernehmen zu können und auch Frau Dr. Müller die Möglichkeit zu geben, ggf. ihr verbleibende Entbindungen dort vorzunehmen. Werdenden Müttern steht zudem mit dem Krankenhaus in Idar-Oberstein eine weitere Wahlmöglichkeit in gut erreichbarer Entfernung offen.

Die Belegabteilung für Frauenheilkunde am Birkenfelder Krankenhaus wird nach wie vor bestehen bleiben und die bisherigen diagnostischen und operativen Verfahren auch künftig anbieten; Schwangere können wie gewohnt in der gynäkologischen Praxis von Frau Dr. Müller am Krankenhaus ambulant betreut werden.

Die betroffenen Mitarbeiter reagierten zwar betrübt, aber durchaus gefasst auf die Nachricht. Eine Schließung war aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen intern absehbar. Des Weiteren haben alle Beteiligten gute Arbeitsmarktaussichten: Die Belegärztin wird weiterhin in ihrer Praxis am Krankenhaus tätig sein und gynäkologische Operationen im Krankenhaus durchführen können und Hebammen sind derzeit auf dem Arbeitsmarkt stark gesucht. Darüber hinaus wird die Arbeitgeberin mit den Hebammen über andere Einsatzmöglichkeiten im Krankenhaus Gespräche führen. Die betroffenen Pflegekräfte werden von anderen Stationen des Hauses übernommen.

Trotz der Schließung der Geburtenstation wird Birkenfeld auch langfristig sein Krankenhaus behalten. Das Haus ist insgesamt gut aufgestellt und neue Projekte sind in Planung bzw. bereits etabliert. So besteht seit Herbst vergangenen Jahres eine enge Kooperation mit dem Darmkrebszentrum des Westpfalzklinikums Kaiserslautern, sodass Darmkrebspatienten aus dem Einzugsgebiet des Krankenhauses wohnortnah versorgt werden können und nur für Spezialbehandlungen nach Kaiserslautern verbracht werden. Seit Frühjahr 2017 ist das Birkenfelder Krankenhaus Mitglied des Deutschen Schilddrüsenzentrums. Für die frei werdenden Räumlichkeiten der Geburtenstation hat die Elisabeth-Stiftung bereits Pläne, deren mögliche Verwirklichung im Rahmen des neuen Landeskrankenhausplanes mit dem Land zu erörtern sein wird. Darüber hinaus steht noch in diesem Jahr der Beginn des OP-Neubaus an.

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Von der Arbeitsgemeinschaft zum Bundesverband – BV BFW startet Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) feiert 2018 goldenes Jubiläum. Im Festjahr sind verschiedene Aktivitäten und ein Ausblick auf die Aufgaben der Zukunft geplant.

Am 15. Januar 1968 schlossen sich in Heidelberg zunächst acht Berufsförderungswerke (BFW) zur Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke zusammen. Damit reagierten sie auf den Ausbau der beruflichen Rehabilitation seit der „großen Rentenreform“ Ende der 1950er Jahre. Sie legten den Grundstein für den heutigen Bundesverband, der mit 28 BFW-Hauptstandorten, etwa 100 Regionalzentren, 12.000 Ausbildungs- und Umschulungsplätzen und 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein bundesweites Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit vertritt. Von Beginn an haben die BFW Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen berufliche Teilhabe ermöglicht und über ihre Interessengemeinschaft bei der Entwicklung der Angebote und des gesetzlichen Rahmens der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben aktiv mitgewirkt.
Das „Aktionsprogramm Rehabilitation“ (1970), die Ausweitung des Netzplanes auf die neuen Bundesländer (1990), die Einführung des Sozialgesetzbuch IX (2001), die Arbeitsmarktreformen (2004), die UN-Behindertenrechtskonvention (2008 und 2009) oder die Initiative RehaFutur und die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (2016) sind nur einige Meilensteine, die die Entwicklung der BFW begleitet haben und bei deren Ausgestaltung sich der Verband eingebracht hat. Die Entwicklung der BFW war und ist dabei von einem steten Wandel geprägt – hin zur Etablierung moderner, unternehmensnaher und inklusiver Return-to-Work-Angebote für Menschen mit Behinderungen.
Der Wandel und die Aufgaben der Zukunft bilden zentrale Schwerpunkte des Jubiläums im Jahr 2018. Neben einer Veranstaltung Ende November in Berlin und einem Parlamentarischen Abend sind eine Vortragsreihe, Fachveranstaltungen zum Reha-Kolloquium und Publikationen geplant. Begleitet wird das Festjahr mit einem Jubiläumslogo zum 50-jährigen Bestehen.
„Wir freuen uns auf die Veranstaltungen und den Austausch im Jubiläumsjahr. 50 Jahre sind Gelegenheit, um das Vergangene zu würdigen. Unser Blick richtet sich aber auch in die Zukunft und wir wollen mit allen Partnern der BFW die künftigen Aufgaben wie Digitalisierung und
demografischer Wandel diskutieren“, so die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer.
Über die Website des BV BFW und die Rehavision können sich Interessierte fortlaufend über alle Aktivitäten informieren.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Ausbildungsverbund: 200. Teilnehmer begrüßt

Seit fast fünf Jahren besteht der Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld nun schon, den die Elisabeth-Stiftung als ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „LandZukunft“ ins Leben gerufen hatte. Ziel des Ausbildungsverbundes ist es, die Unternehmen in der Region zu unterstützen, die nicht mehr alle Ausbildungsinhalte eigenständig abdecken können oder wollen.

Nun gab es Grund zum Feiern: In diesen Tagen konnte Joshua Laub, Auszubildender bei der Brückener Firma Howatherm, als 200. Teilnehmer beglückwünscht werden. Hans-Dieter Scholl, der federführend für den Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld zuständig ist, überreichte ihm aus diesem Anlass eine ProBIRkiste. Der angehende Konstruktionsmechaniker absolviert derzeit gemeinsam mit anderen Auszubildenden der Firma Howatherm den Lehrgang „Konstruktionsmechanische Grundlagen – Schweißtechnik“ in der Elisabeth-Stiftung, weitere Lehrgänge werden hier während seiner Ausbildung erfolgen.

Wie Howatherm buchen mittlerweile ca. 90 Betriebe aus der Region regelmäßig Kurse bei der Elisabeth-Stiftung. Derzeit bietet die Elisabeth-Stiftung Kurse für rund 20 verschiedene Berufe an, vom Anlagenmechaniker über die Fachkraft für Metalltechnik und den Industrieelektriker bis hin zum Schreiner und Zerspanungsmechaniker. Darüber hinaus besteht unter anderem auch eine Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und der Berufsbildenden Schule Harald-Fissler-Schule Idar-Oberstein im Bereich der Dualen Studiengänge. Die Betriebe nutzen den Ausbildungsverbund ganz unterschiedlich: Einige buchen für ihre Auszubildenden einzelne kurzlaufende Lehrgänge, andere Betriebe schicken sie für ein Jahr oder länger zur Ausbildung in die Elisabeth-Stiftung.

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Neuer Oberarzt verstärkt das Team der Konservativen Orthopädie

Verstärkung für sein Team hat Christian Lang, Chefarzt der Konservativen Orthopädie in unserem Krankenhaus, erhalten: Mit Dr. Joachim Weis, spezieller Schmerztherapeut und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, steht ihm seit November ein erfahrener Kollege seines Fachs als leitender Oberarzt zur Seite.
Damit wurde die schmerztherapeutische Kompetenz der Hauptabteilung nach der Einstellung einer Psychologischen Psychotherapeutin mit Zusatzausbildung in spezieller Schmerztherapie Anfang des Jahres weiter ergänzt, sodass nun mit der multimodalen Schmerztherapie eine weitere Besonderheit zu unseren Behandlungsmöglichkeiten zählt.

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Weichteilschmerzen, Nervenschmerzen sowie Tumorschmerzen. Noch immer sind viele Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland unzureichend versorgt.

Hier setzt unsere Abteilung für Konservative Orthopädie an, denn sie hat es sich zum Ziel gemacht, die Situation für Schmerzpatienten im Einzugsgebiet zu verbessern. Im Fokus des Therapieangebotes stehen Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsorgans, darunter auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Chronische Schmerzen haben in der Regel mehrdimensionale Ursachen und führen häufig zu körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, was eine Therapie komplexer und anspruchsvoller macht und einen umfassenden Therapieansatz und die Zusammenarbeit diverser Fachdisziplinen erfordert. Deshalb arbeitet die Konservative Orthopädie mit einer Kombination aufeinander abgestimmter Verfahren, die sowohl physische als auch psychische Aspekte umfasst, der multimodalen Therapie. Die konservative multimodale Schmerztherapie in unserem Krankenhaus umfasst eine medizinische, physiotherapeutische und psychologische Behandlung mit einem individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmten Therapieplan. Hierzu gehören beispielsweise Krankengymnastik, manuelle Therapie, Entspannungstraining, Psychotherapie, manuelle Lymphtrainage, Massagen oder Hydrotherapie.
Darüber hinaus stehen in Kooperation mit dem Wirbelsäulenzentrum des Trierer Brüderkrankenhauses alle weiterführenden Verfahren zur Verfügung. Somit werden sämtliche Facetten der Wirbelsäulenbehandlung und Schmerztherapie abgedeckt.

Die komplexe Behandlung erfolgt in der Regel stationär über zwei Wochen mit einem interdisziplinären Team unter orthopädisch-schmerztherapeutischer Leitung. Vor der stationären Aufnahme ist eine detaillierte individuelle Besprechung und Untersuchung notwendig.

Die Konservative Orthopädie verfügt über 40 Betten, die auf zwei Stationen verteilt sind, und ist Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken e.V.“ – kurz ANOA.

Mit Dr. Joachim Weis konnten wir einen Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung gewinnen. Der gebürtige Westpfälzer studierte an der Universität Mainz, absolvierte seine Facharztausbildung in Bad Kreuznach und arbeitete zuletzt an Kliniken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In seiner Freizeit liest er gerne, besucht Museen und Kunstausstellungen, beschäftigt sich mit Aquaristik und Kakteen oder unternimmt etwas mit seiner Familie, mit der er in Bad Kreuznach lebt.

Nähere Informationen und Kontakt: Konservative Orthopädie

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Syrischer Abend im Artechino

Im Kulturcafé Artechino in Birkenfeld fand Ende November ein syrischer Abend statt, der von der Wohngruppe unserer unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) veranstaltet wurde.

Zwei Jugendliche der Wohngruppe, die beide aus Damaskus/Syrien stammen, eröffneten den Abend mit einer Rede. Einer der beiden berichtete über die Hauptstadt Damaskus und über skurrile Fragen, die ihm in Deutschland über sein Heimatland Syrien gestellt wurden. Beispielsweise wurde er gefragt, ob es in Syrien Toiletten gäbe. Die Zuhörer zeigten sich amüsiert über die Erzählungen. Der andere Jugendliche berichtete über den Krieg in Syrien und über seine Flucht nach Deutschland. Am Ende der Rede wünschten sie sich wieder den Frieden in Syrien zurück.

Nach der Rede wurde das syrische Buffet eröffnet. Frau Adlany, die aus Syrien kommt und in der Wohngruppe arbeitet, hatte eine große Auswahl traditioneller syrischer Speisen zubereitet. Von einer syrischen Linsensuppe über verschiedene Hauptspeisen und Salate bis hin zu syrischen Nachspeisen wie beispielsweise Baklava wurde alles geboten. Die Gäste waren sehr angetan von der großen Auswahl und dem guten Geschmack des Essens. Während des Essens spielte syrische Musik.

Nach dem Essen wurden die Tische und Stühle zur Seite geräumt und die Tanzfläche eröffnet. Die Jugendlichen führten ihren syrischen Kreistanz, der „Dabkee“ genannt wird, vor und luden die Gäste zum Mittanzen ein. Der syrische Musiker Mohammed, der in Trier studiert, spielte mit seiner Gitarre syrische Musik, hatte aber auch ein paar deutsche und englische Lieder in seinem Repertoire.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, der sowohl den Gästen als auch den Jugendlichen viel Freude bereitet hat.

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Bestenehrungen der Kammern: Vier Teilnehmer aus dem Berufsförderungswerk Birkenfeld ausgezeichnet

Ende September sind rund 400 ehemalige Auszubildende der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für ihre „sehr guten“ Prüfungsergebnisse geehrt worden – darunter auch drei frisch gebackene Kaufmänner/-frauen im Gesundheitswesen, die ihre Ausbildung im Berufsförderungswerk Birkenfeld absolviert haben.
Auch bei der Freisprechung der Handwerkskammer (HWK) Rhein-Nahe-Hunsrück in Veitsrodt zählte ein Elektroniker Automatisierungstechnik, der seine Ausbildung in der Elisabeth-Stiftung abgeschlossen hat, zu den Prüfungsbesten, die besonders geehrt wurden.
Mit ihren bestandenen Prüfungen haben unsere Teilnehmer einen Grundstein für eine sichere berufliche und private Zukunft gelegt. Dass sie die Prüfung als Jahrgangsbeste abgelegt haben, zeigt ihr Engagement und ihren Ehrgeiz. Wir gratulieren ihnen herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung und wünschen alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg!

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Ausstellung “Des stillen Blickes Licht”

Am Freitag, 8. September fand in unserem Krankenhaus auf Station 4 “Konservative Orthopädie” die Eröffnung der Ausstellung “Des stillen Blickes Licht” von Jens Lukat statt.
Im Rahmen der Vernissage bestand die Möglichkeit, den Künstler und seine Bilder kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Jeder der zahlreichen Besucher erhielt von Lukat persönlich ein kleines Andenken in Form eines “Sockenaffens”. Für das musikalische Ambiente sorgten die Birkenfelder Stadtstreicher.
Die Ausstellung kann auch weiterhin während der üblichen Besuchszeiten des Krankenhauses besucht werden.

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