Elisabeth-Stiftung

Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik

Fachinformatiker Schwerpunkt Systemintegration

Fachinformatiker/-innen sind den rasanten Entwicklungen und der damit verbundenen Aufgabenbewältigung in den Informations- und Telekommunikationstechniken mit der Verlagerung von Hard- zu Softwarelösungen in besonderer Weise gewachsen.

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration sind eigenverantwortlich entweder für die Abteilungen ihrer Betriebe oder für Kunden tätig. Sie

  • planen und konfigurieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik,
  • sorgen für die optimale Einrichtung und eine effektive Administration der Systeme,
  • beraten, schulen und unterstützen interne und externe Anwender bei der Auswahl und dem Einsatz der Geräte und
  • lösen auftretende Anwendungs- und Systemprobleme.

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration erwerben in ihrem Lernbetrieb mit den angegliederten Schulungsräumen umfassende Kenntnisse über Strukturen und Prozesse in Betrieben sowie deren Umfeld.

Sie lernen dort v. a.

  • Informationsquellen zu erschließen, ökonomisch auszuwerten und zu nutzen;
  • Systemlösungen zu entwickeln;
  • Angebote zu erstellen und
  • bedarfsgerechte Installierungskonzepte zu erarbeiten.

Die Analyse und Auswertung von Markt- bzw. Kundenbeziehungen gehören dabei ebenso zu ihrem Rüstzeug wie die Nutzung und Einbindung öffentlicher Netze und Dienste sowie die Herstellung und die Betreuung von Softwareprodukten.

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration arbeiten vorwiegend

  • in Systemhäusern,
  • bei Computerherstellern,
  • bei Netzwerkbetreibern (Fest- und Mobilnetze),
  • bei Softwareanbietern,
  • in Multimedia-Verlagen und
  • in der Systemwartung von Unternehmen der Industrie, des Handels, des Handwerks und des Dienstleistungssektors wie z. B. den Rechenzentren von Banken, Verwaltungen und Versicherungen.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind: Verständnis für technische und mathematische Zusammenhänge sowie für Sprachen, Kreativität und gute Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungssinn und gutes Farberkennungsvermögen. Außerdem sollten Fachinformatiker/-innen im Team arbeiten können und Interesse an der Arbeit im Multimediabereich haben. Beim Erstellen von Dokumentationen und Präsentationen ist ein Gespür für Design, Farben und Formen nützlich.

Nicht zuletzt deshalb ist – entgegen dem immer noch festzustellenden Vorurteil – dieser Beruf auch für Frauen sehr gut geeignet.

Die Ausbildungsdauer beträgt 24 Monate.

Der Abschluss ist die anerkannte Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz.

Die Anfangszeiten sind ab Juli 2010: jeweils Januar und Juli eines Jahr

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