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Elisabeth Stiftung  /  Berufsförderungswerk  /  Ausbildung und Qualifizierung  /  Kaufmännische und Verwaltungsberufe  /  Industriekauffrau/-mann


Industriekauffrau/-mann

Die Produkte und Dienstleistungen der Betriebe müssen alle neuen globalen und technischen Marktanforderungen erfüllen können. Die weltweit konkurrierenden Industrieunternehmen erwarten deshalb heute neben umfassenden kaufmännischen Kenntnissen ein gutes technisches Grundwissen und in ihren Büros und Geschäftsstellen vor allem hohe Flexibilität und ein rasches Anpassungsvermögen, v. a. auch im Umgang mit den modernen Informationstechniken und Kommunikationsmitteln.

Industriekaufleute können eigenverantwortlich alle kaufmännischen Tätigkeiten im Industriebetrieb oder in ähnlichen Dienstleistungsbereichen übernehmen.

Von der modernen computerunterstützten Auftragsabwicklung bis hin zur optimalen Gestaltung von kaufmännischen Geschäftsprozessen arbeiten Industriekaufleute

  • im Einkauf,
  • im Vertrieb
  • in der Arbeitsvorbereitung,
  • in den Produktionsbüros
  • in der Personalverwaltung,
  • in der Buchhaltung,
  • in der Kalkulation
  • im Kundendienst
  • im betrieblichen Rechnungswesen oder
  • oder in der Lagerhaltung.

Unentbehrlich für Industriekaufleute ist in allen Betriebsbereichen auch die jeweils aktuelle computerunterstützte
Informationsbeschaffung und -verarbeitung.

Während ihrer praktischen Ausbildung im Lernbetrieb (Ausbildungsinhalte vergleiche: berufenet.arbeitsagentur.de)
erwerben Industriekaufleute von Anfang an auch die heute unverzichtbaren persönlichen Kompetenzen wie

  • Arbeiten im Team,
  • rasche Bewältigung neuer Arbeitsinhalte und unverhoffter Arbeitssituationen sowie
  • Verantwortungsbewusstsein und
  • Ordnungssinn.

Im täglichen Schriftverkehr mit ausländischen Betrieben werden praxisnah auch die erworbenen Fremdsprachen-Grundkenntnisse, insbesondere Englisch, verbessert.

Mit Ihrer breit gefächerten Ausbildung sind Industriekaufleute bereichsübergreifend und flexibel einsetzbar. In Frage kommen alle kaufmännischen Abteilungen

  • in der Industrie,
  • im Handel,
  • in Handwerksbetrieben,
  • in öffentlichen Verwaltungen und
  • im gesamten sonstigen Dienstleistungsbereich.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind: Organisationsgeschick, lösungsorientiertes und flexibles Denkvermögen, gutes Verständnis für Zahlen und Sprache, ein aufgeschlossenes und kontaktfreudiges Wesen, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, im Team und an Projekten mitzuarbeiten.

Die Ausbildungsdauer beträgt einschließlich der Praktika und der Tätigkeit im Lernbetrieb 24 Monate.

Der Abschluss ist die anerkannte Kaufmannsgehilfenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz.

Ausbildungsbeginn sind jeweils Januar und Juni/Juli eines Jahres.