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Elisabeth Stiftung  /  Berufsförderungswerk  /  Ausbildung und Qualifizierung  /  Gewerbliche Berufe (Metall und Service)  /  Industriemechaniker/-in, Fachrichtung Feingerätebau


Industriemechaniker/-in, Fachrichtung Feingerätebau

Nach wie vor haben sowohl die Industrie als auch das Handwerk einen großen Bedarf an Metallfacharbeitern. Viele junge Menschen vor der Berufswahl wollen nicht in einer Werkstatt arbeiten und wissen nicht, dass auch dort die Informationstechnik die Arbeitsweisen stark verändert haben.

Industriemechaniker/-innen der Fachrichtung Feingerätebau arbeiten heute vorwiegend an modernen, sauberen Arbeitsplätzen und erwerben in ihrem Lernbetrieb, der Metallwerkstatt mit angegliederten Schulungsräumen, neben den traditionellen Fertigkeiten und Kenntnissen wie

  • manuelles und maschinelles Spanen,
  • Trennen, Umformen, Fügen,
  • Montieren, Prüfen und Einstellen

auch die neuen Methoden zur Inbetriebnahme von Schaltungen der elektromechanischen und der pneumatischen Steuerungstechnik.

Ausbildungsinhalte vergleiche auch: berufenet.arbeitsagentur.de

Schwerpunkte sind heute insbesondere auch das

  • Programmieren von CNC-Maschinen und
  • die Fertigung von mechanischen Einzelteilen und Baugruppen.

Industriemechaniker/-innen der Fachrichtung Feingerätebau übernehmen in ihren Betrieben eigenverantwortlich alle gängigen Tätigkeiten im Metallbereich wie z. B. die Fertigung und Instandhaltung von feinmechanischen Instrumenten, Apparaten und Vorrichtungen (Justier-, Mess-, Wäge-, Zähleinrichtungen u. a.) in Einzel- und Serienfertigung.

Sie können auch Kunden einweisen und schulen.

Industriemechaniker/-innen der Fachrichtung Feingerätebau sind wie alle modern ausgebildeten Facharbeiter vielseitig und flexibel einsetzbar und arbeiten vorwiegend in den Fertigungsbereichen von Industriebetrieben aller Branchen und Größen, seltener in Handwerksbetrieben, in der Qualitätssicherung, der Instandhaltung oder als Servicetechniker.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind: Verständnis für technische und mathematische Zusammenhänge, geschickte Hände, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungssinn und die Bereitschaft, im Team und an Projekten mitzuarbeiten.

Die Ausbildungsdauer beträgt 24 Monate.

Der Abschluss ist die anerkannte Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz.

Ausbildungsbeginn ist jeweils Januar und Juli eines Jahres.