Qualitätsfachfrau/-mann,
Fachrichtung Längenprüftechnik
Konkurrenz im internationalen Vergleich zwingt heutzutage fast alle Betriebe, ein
gut funktionierendes Qualitäts-Management-System aufzubauen.
Qualitätssicherung und Qualitätsprüfung nehmen deshalb ständig an Bedeutung zu.
Qualitätsfachleute der angegebenen Fachrichtung erwerben ein breit angelegtes Grundwissen über die gesetzlichen Grundlagen der Produkthaftung und Normung sowie über die gängigen Fertigungsverfahren.
Im Lernbetrieb eignen sie sich schon früh das später unersetzliche Fachwissen
- in der Längenprüftechnik,
- in der Werkstoffkunde und -prüfung,
- in der Anwendung der üblichen Messgeräte und -systeme sowie
- in der Planung betrieblicher Qualitäts-Sicherungssysteme und
- in der computergesteuerten und -gestützten Mess- und Prüfverfahrenstechnik an.
Qualitätsfachleute können eigenverantwortlich alle qualitätssichernden Tätigkeiten übernehmen, z. B.
- in der Qualitätssicherung der industriellen und handwerklichen Wirtschaftszweige,
- in der Vorbereitung, der Unterstützung und bei Bedarf
- in der Durchführung von Qualitäts - Audits, in der Beratung der Unternehmensführung, im Service und bei der Klärung von Regressansprüchen.
Qualitätsfachleute arbeiten deshalb sowohl
- im Bereich der Fertigung von Industriebetrieben aller Branchen und Größen,
- in der Arbeitsvorbereitung, in Versuchs- und Serviceabteilungen
- als auch in wissenschaftlichen Instituten.
Voraussetzungen für die Ausbildung sind neben einem ausgeprägten Qualitätsbewusstsein das berufsnotwendige Verständnis für technische und mathematische Zusammenhänge, geschickte Hände, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungssinn und die Bereitschaft, im Team und an Projekten mitzuarbeiten.
Die Ausbildungsdauer beträgt 24 Monate.
Der Abschluss ist die anerkannte Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz.
Ausbildungsbeginn ist jeweils Januar und Juli eines Jahres.