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Elisabeth Stiftung  /  Berufsförderungswerk  /  Ausbildung und Qualifizierung  /  Zeichner, Techniker, Ingenieure  /  Bautechniker/-in, Schwerpunkt Hochbau


Bautechniker/-in, Schwerpunkt Hochbau
(staatlich geprüft)

Bautechniker/-innen sind als Fachkräfte in mittleren Führungsebenen und/oder als Projektleiter für das moderne Bauwesen unverzichtbar.

Ihre Fähigkeiten, fachliche wie geschäftliche Probleme selbstständig zu erkennen, zu analysieren und zeitgemäße praktikable Lösungen zu entwickeln, machen sie zu wertvollen Mitarbeitern ihrer Unternehmen.

Bautechniker/-innen erwerben während ihrer Ausbildung neben den fachübergreifenden Arbeitstechniken zur Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben auch die Sprachkompetenzen und wirtschaftlichen Grundlagen, die zur Verbesserung der beruflichen, der personalen und sozialen Kompetenzen notwendig sind.

Die betriebsnah und praxisgerecht gestalteten fachbezogenen Lernmodule befähigen zu

  • problemorientiertem, optimalem beruflichen Handeln und
  • ermöglichen den Erwerb der im beruflichen Alltag geforderten Handlungskompetenzen.

Eigenverantwortlich und selbstständig übernehmen Bautechniker/-innen des Schwerpunktes Hochbau alle betriebsüblichen Aufgaben, angefangen von

  • computerunterstützten Bearbeitungen bis hin zu
  • Doklumentationen und Prästentationen von bautechnischen Aufträgen, Projekten und Aufgabenstellungen

unter Anwendung der spezifischen Softwareangebote aus den Bereichen CAD (derzeit "Nemetschek"), AVA, Statik, Vermessung, Haustechnik sowie aus der Gebäude und Entwurfslehre.

Bautechniker/-innen des Schwerpunktes Hochbau mit ihren umfangreichen Branchenkenntnissen aus dem Vorberuf und der breit gefächerten Ausbildung erfüllen die Anforderungen der modernen bauftechnischen Betriebe. Sie sind sowohl

  • in Planungsbüros,
  • bei Baubehörden,
  • im Bauhandwerk und der Bauindustrie als auch
  • in Unternehmen der Gebäude- und Wohnungswirtschaft,
  • in der Fachberatung und
  • im Fachhandel einsetzbar.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind neben gutem technischem Verständnis, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und der Bereitschaft, Führungsaufgaben zu übernehmen die folgenden formalen Voraussetzungen:

  1. eine Ausbildung in einem anerkannten Bauberuf einschließlich des entsprechenden Berufsschulabschlusses und 1 Jahr Berufspraxis oder
  2. den Berufsschulabschluss und eine Berufsausbildung in einem anderen Beruf und 2 Jahre Berufspraxis in einem anerkannten Bauberuf oder
  3. den Berufsschulabschluss und 5 Jahre Berufspraxis in einem anerkannten Bauberuf

Die Ausbildungsdauer beträgt wie an öffentlichen Technikerschulen 24 Monate.

Der Abschluss ist die staatliche Prüfung durch die zuständige Schulbehörde.

Das Abschlusszeugnis ist der Fachhochschulreife gleichwertig und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz.

Ausbildungsbeginn ist jeweils Ende März bzw. Anfang April eines Jahres.