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Elisabeth Stiftung  /  Berufsförderungswerk  /  Ausbildung und Qualifizierung  /  Zeichner, Techniker, Ingenieure  /  Maschinentechniker/-in, Schwerpunkt Maschinenbau


Maschinentechniker/-in, Schwerpunkt Maschinenbau (staatlich geprüft)

Maschinenbautechniker/-innen sind als Fachkräfte in mittleren Führungsebenen und/oder als Projektleiter unverzichtbar.

Ihre Fähigkeiten, fachliche wie geschäftliche Probleme selbstständig zu erkennen, zu analysieren und zeitgemäße praktikable Lösungen zu entwickeln, machen sie zu wertvollen Mitarbeitern ihrer Unternehmen.

Maschinenbautechniker/-innen erwerben während ihrer Ausbildung neben den fachübergreifenden Arbeitstechniken zur Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben auch die Sprachkompetenzen und wirtschaftlichen Grundlagen, die zur Verbesserung der beruflichen, der personalen und sozialen Kompetenzen notwendig sind.

Die betriebsnah und praxisgerecht gestalteten fachbezogenen Lernmodule befähigen zu

  • problemorientiertem, optimalem beruflichen Handeln und
  • ermöglichen den Erwerb der im beruflichen Alltag geforderten Handlungskompetenzen.

Eigenverantwortlich und selbstständig übernehmen sie alle betriebsüblichen maschinentechnischen Aufgaben, angefangen von der

  • Planung, Entwicklung und Konstruktion bis hin zur
  • Produktionsorganisation, Fertigungsüberwachung, Inbetriebnahme und Wartung sowie
  • die Beratung, die Einweisung, den technischen Service und
  • die Betreuung bzw. Schulung der Kunden.

Maschinenbautechniker/-innen arbeiten vorwiegend

  • in der Maschinenbauindustrie,
  • in der Verfahrenstechnik,
  • in Fertigungsbetrieben,
  • bei Behörden und
  • in Konstruktionsbüros.

Außerdem finden Sie Betätigungsfelder im Vertrieb, als Servicetechniker in Versuchsabteilungen, in der Qualitätssicherung und in der Aus- und Weiterbildung.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind neben gutem technischem Verständnis, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und der Bereitschaft, Führungsaufgaben zu übernehmen die folgenden formalen Voraussetzungen:

  1. eine Ausbildung in einem anerkannten Metallberuf einschließlich des entsprechenden Berufsschulabschlusses und 1 Jahr Berufspraxis oder
  2. den Berufsschulabschluss und eine Berufsausbildung in einem anderen Beruf und 2 Jahre Berufspraxis in einem anerkannten Metallberuf oder
  3. den Berufsschulabschluss und 5 Jahre Berufspraxis in einem anerkannten Metallberuf

Die Ausbildungsdauer beträgt wie an öffentlichen Technikerschulen 24 Monate.

Der Abschluss ist die staatliche Prüfung durch die zuständige Schulbehörde.

Das Abschlusszeugnis ist der Fachhochschulreife gleichwertig und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz.

Ausbildungsbeginn ist jeweils Ende März bzw. Anfang April eines Jahres.