Am 29.05. besuchte
Heinrich Alt, Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, das Berufsförderungswerk Birkenfeld.
Die
Einladung ins Berufsförderungswerk wurde
vom Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper auch im Namen des Geschäftsführenden Vorstandes der Elisabeth-Stiftung, Dr. Wolfgang Schneider, ausgesprochen.
Herr Alt nahm die Einladung gerne an, auch weil er dem Hunsrück besonders verbunden ist.
Der
Verwaltungsratsvorsitzende der Elisabeth-Stiftung, Herr Landrat a.D. Wolfgang Hey (im Bild 3. von rechts), begrüßte
Herrn Alt (2. von rechts) und die Anwesenden aus der Politik,
Herrn Körper, (2. von links) und dem BFW,
Herrn Dr. Schneider, (1. von rechts) und
Herrn Sohns, (Stellvertretender Fachschulleiter und Abteilungsleiter Maschinentechnik, 1. von links) im Berufsförderungswerk recht herzlich. Er stellte die
Entwicklung in der beruflichen Rehabilitation im Berufsförderungswerk Birkenfeld in den letzten Jahren dar, die von einem deutlichen Rückgang der Belegungszahlen und den damit verbundenen Herausforderungen geprägt war.
Herr Alt machte deutlich, welche
Randbedingungen, vor allem bei der Arbeitsagentur mit zu diesen Entwicklungen beigetragen haben
und welche Aufgaben sich zukünftig aus der Arbeitsmarktpolitik für die Berufsförderungswerke ergeben.
Er lobte ausdrücklich die Flexibilität in der Anpassung in den letzten Jahren, und sieht in den eingeschlagenen Strategien eine große Chance auch zukünftig den Arbeitsmarktentwicklungen positiv zu begegnen.
Die Berufsförderungswerke sind für die Bundesagentur für Arbeit ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der notwendigen aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Herr Dr. Schneider konnte das Gesagte mit
aktuellen Beispielen unterstreichen: So wurden kurzfristig
Lehrgänge für die Qualifizierung von Mitarbeitern von Firmen, die aufgrund des momentanen Auftragsrückganges von Kurzarbeit betroffen sind, durchgeführt.
Qualifizierung in der Kurzarbeit wird
sowohl von der Bundesagentur wie dem Berufsförderungswerk als hervorragend geeignetes Mittel betrachtet, der Krise am Arbeitsmarkt zu trotzen.
Das
Berufsförderungswerk Birkenfeld hat es in den letzten Jahren erreicht,
nicht mehr nur überbetrieblicher Ausbildungsbetrieb zu sein, es hat sich zu einem
Partner der regionalen Firmen entwickelt, der
Dienstleistungen in der Aus- und Weiterbildung ganz individuell erbringt, von der Grundausbildung der Auszubildenden bis hin zu CNC-Schulungen auf industrieüblichen Steuerungen. Eine Entwicklung, die sich auch in den Integrationsquoten für Absolventen positiv niederschlägt.
Wie interessant das Gespräch für alle Beteiligten war, zeigte sich auch darin, dass Herr Alt seinen ursprünglichen zeitlichen Rahmen weit überzog. Die Atmosphäre war so anregend, dass man beim Abschied vereinbarte, sich
nächstes Jahr an gleicher Stelle erneut zum Gedankenaustausch zu treffen und sich gegenseitig über weitere Entwicklungen zu unterrichten.