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Hochkarätige Politiker informieren sich im Berufsförderungswerk Birkenfeld

Erika Huxhold, Fritz Rudolf Körper, Landrat Axel Redmer und Bürgermeister Manfred Dreier besuchten das Berufsförderungswerk
Prominenten Besuch hatte das Berufsförderungswerk Birkenfeld der Elisabeth-Stiftung:

Erika Huxhold, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS),
Bundestagsabgeordneter Fritz Rudolf Körper,
Landrat Axel Redmer und
Bürgermeister Manfred Dreier

besuchten das Berufsförderungswerk, um sich einen Einblick in die aktuelle Situation und die Umsetzung des neuen Konzepts RehaFutur zu verschaffen. Bei ihrem Besuch konnten sich die Politiker ein Bild davon machen, dass bereits jetzt im BFW innovative Wege zur beruflichen Integration beschritten werden:

So stellten Dr. Wolfgang Schneider und Franz Hermann Semrau, Leiter Fachdienst, das Integrationsseminar Stark in den Arbeitsmarkt (SIAM) vor. Dieses wurde gemeinsam von den Rehaberatern der Region Trier und dem BFW entwickelt. Ziel des Seminars ist es, psychisch kranke Menschen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Der erste Kurs läuft bereits seit Mai 2007 erfolgreich.

Erika Huxhold über SIAM: „Dies ist ein sehr ehrgeiziges und interessantes Projekt“.

Beeindruckt zeigten sich die Politiker auch von den derzeit in Arbeit befindlichen Abschlussprojekten der Teilnehmer, die sich an der Fachschule zum Maschinentechniker, Fachrichtung Maschinenbau, weiterbilden lassen. Die Projekte werden in Kooperation mit Unternehmen der Region durchgeführt und orientieren sich an realen Aufgabenstellungen in den Unternehmen.

Manfred Sohns, Abteilungsleiter Maschinentechnik: „Dank der praxisorientierten und fachlich fundierten Ausbildung sind die Absolventen der privaten Technikerschule am BFW gefragte Fachleute auf dem Arbeitsmarkt.“

Eine weitere Station im Besuchsprogramm der Politiker war die Abteilung Elektroberufe. Dort stellte Abteilungsleiter Hans-Dieter Scholl umgestaltete Ausbildungsräume vor. Diese Räume bilden die Arbeitsplätze der verschiedenen Elektroberufe realitätsgetreu ab. So arbeiten die Teilnehmer an Arbeitsplätzen zur Planung, Konstruktion, Fertigung und Endkontrolle und können nach erfolgreicher Qualifizierung ohne große Einarbeitung in Unternehmen eingesetzt werden. Die optimale Gestaltung der Räume wurde durch die intensive Kooperation des Berufsförderungswerks mit Firmen des regionalen Arbeitsmarkts ermöglicht.

Ein hoher Praxisbezug und eine umfassende Stärkung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen der BFW-Teilnehmer stehen auch bei dem neuen Konzept RehaBir im Vordergrund. Dr. Wolfgang Schneider und Franz Hermann Semrau erläuterten den Politikern das konkrete Vorgehen bei der Umsetzung dieses Modells.

Eckpunkte von RehaBir sind die auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtete gleichgewichtige Förderung der Fachlichkeit, Gesundheit, Persönlichkeit, Lern- und Methodenkompetenz sowie der Selbstpräsentation.

Bereits in wenigen Monaten soll dieses innovative Modell zur Integration in den Arbeitsmarkt im Berufsförderungswerk umgesetzt werden. Die Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung von RehaBir sind gut: Insbesondere die Erfahrungen im Bereich der kurzlaufenden Qualifizierungen am BFW bilden eine gute Grundlage für den neuen Arbeitsansatz. Durch eine Erweiterung der Aufgabenstellung im Rahmen der „Abklärungen beruflicher Eignung“, einer differenzierten Profilingphase und durch konsequente Unterstützung über den fachlichen Rahmen hinaus kann der gestellte Auftrag gut und umfassend erfüllt werden.