Berufsförderungswerk Birkenfeld stellt sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes
Den
richtigen Mitarbeiter an den
richtigen Arbeitsplatz zu bringen, dieses
Ziel setzt sich das Berufsförderungswerk Birkenfeld ebenso wie die übrigen
27 deutschen Berufsförderungswerke. Dass es sich bei ihren Absolventen um
behinderte Menschen handelt, die nach Unfall oder Krankheit eine
zweite Berufsausbildung abgeschlossen haben, macht die
Lösung der Aufgabe keineswegs schwieriger, allenfalls
reizvoller.
„Jobs ohne Barrieren – Beschäftigung sichern durch Kooperation”
lautete das Motto einer Veranstaltung im Rheinischen Industriemuseum an der Hansastraße, bei der alle Beteiligten
neue Wege enger Zusammenarbeit aufzeigen wollten. Zu den engagierten Partnern zählt die
Mittelständische Wirtschaft, deren Bundesverband neben dem
Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Berufsförderungswerken zu den Organisatoren der Veranstaltung zählte.
Unternehmen aus ganz Deutschland stellten bei dieser Gelegenheit den individuellen Zuschnitt von neuartigen Kooperationen vor mit denen Firmen qualifizierte Mitarbeiter erhalten, die – zufällig – auch behindert sind.
„Wir möchten hier Impulse geben, wie behinderte Menschen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden können”, sagte Werner Otte als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke,
„dies betrachte ich auch als sinnvolle Vorbereitung für den zu erhoffenden wirtschaftlichen Aufschwung.”
Unter dem Tagesordnungspunkt
„Erfolgsmodelle“ erläuterte
Niederlassungsleiter Hans-Jürgen Palm von der FERCHAU Engineering GmbH Saarbrücken die herausragende
Partnerschaft mit dem Berufsförderungswerk Birkenfeld.
Im Februar 2008 wurde die seit 1973 erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Berufsförderungswerk Birkenfeld und der FERCHAU Engineering GmbH durch den
Abschluss einer „First-Level Partnerschaft“ Rechnung getragen. Diese Kooperation dient insbesondere einem Ausbau der Außendarstellung und Förderung von Teilnehmern in der Ausbildung. FERCHAU gewinnt damit gezielt
Absolventen des Berufsförderungswerkes Birkenfeld als
qualifizierte Mitarbeiter.
Mit mehr als 4000 Mitarbeitern in über 50 Niederlassungen und Standorten bundesweit ist FERCHAU die Nr.1 in der Industrie als Ingenieursdienstleister. Allein in den vergangenen 10 Jahren wurden über 35 Absolventen des BFW bei der FERCHAU-Engineering GmbH eingestellt, allein 6 Absolventen in 2008.
Die Absolventen kommen überwiegend aus den Bereichen Maschinentechnik und Technische Zeichner, aber auch aus anderen gewerblich-technischen Ausbildungen.
Für FERCHAU ergibt sich, so Palm, eine hervorragende
Gelegenheit, den
Personalbedarf an gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern im unmittelbaren Einzugsgebiet
zu decken.