Elisabeth-Stiftung







Elisabeth-Stiftung

Elisabeth-Stiftung
Das Unternehmen
 
Berufsförderungswerk
 
Krankenhaus
 
Seniorenheim
Maßnahmen für Jugendliche
 
Bildungsstätte für Sozialwesen
 
Kontakt
 

Elisabeth Stiftung  /  Bildungsstätte für Sozialwesen  / 


 

Herzlich willkommen auf den Seiten der Bildungsstätte für Sozialwesen

 

Nachdem Ende der 70er Jahre die Errichtung eines in Birkenfeld geplanten Berufsbildungswerkes nicht zustande kam, wurde der Kreisstadt statt dessen eine “Bildungsstätte für Sozialwesen” zugesprochen. Im September 1978 wurden die Genehmigungen durch die zuständigen Ministerien erteilt. 

So kam es, dass die Elisabeth-Stiftung im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz am
02. Oktober 1978 in der Bildungsstätte für Sozialwesen mit der staatlich anerkannten Fachschule Bildungsgang Familien- und Altenpflege und der Lehranstalt für Ergotherapie den Unterrichtsbetrieb aufnahm. 

Unsere Bildungsstätte für Sozialwesen, genannt “Sozialfachschule”, ist im Jahr 2003 nun schon 25 Jahre alt geworden. 

Alt ? Das sehe ich anders!

Ein Vierteljahrhundert, wie sich das heute anhört, wo der PC, den ich gestern gekauft habe, morgen schon veraltet ist. 

Ist es da überhaupt noch “in”, dass etwas 25 Jahre Bestand hat?

Ein 25-jähriger Mensch jedoch ist jung, hat noch sein Leben vor sich, hat Pläne, Ideen, Möglichkeiten. 

Wo gehört nun also eine 25-jährige Schule hin, ist sie schon fast antiquarisch oder ist sie noch jung und dynamisch? 
Ich würde sagen, beides trifft zu: Die Schule ist 25 Jahre alt, denn sie hat Tradition, Anerkennung, Erfahrung, Struktur gepaart mit viel Engagement, Improvisationstalent und Identifikation aller, die je mit ihr etwas zu tun hatten. Aber sie ist auch 25 Jahre jung, denn sie möchte sich den Anforderungen der Zukunft stellen mit dem Ziel der Orientierung an dem, was nach unserem besten Wissen konstruktiv für unsere Schüler zur Bewältigung von deren Zukunft ist. Dieses Ziel bleibt unverändert, auch wenn sich die Mittel und Wege dabei wandeln mögen. 

Mit unseren Zielen stehen wir zugleich auch mit voller Absicht in der Tradition derer, die die Schule vor 25 Jahre gegründet haben. Gab es damals schon ein Schulprogramm, ein stimmiges Konzept? Nein, Schulprogramm hätte man es wohl noch nicht nennen können. Allein die Kombination Ergotherapie und damals noch Familien- und Altenpflege warf viele Fragen und Probleme auf, so z.B. fallen die Ausbildungsgänge in den Zuständigkeitsbereich zweier verschiedener Ministerien. 

Aber was man damals erreichen wollte, war innovativ im Ansatz, langfristig prägend für die Einrichtung. Zugleich war es praxisnah und identitätsstiftend. Wir stehen heute auf den Schultern jener, die damals die Fundamente legten. Und so ist unser Schulprogramm kein starres Modell, sondern eine organische Weiterentwicklung bestehender Strukturen, ohne die diese Schule ihre Identität verlieren würde.

Aktuelle Situation

 

Unsere Schule hat einen großen Einzugsbereich, die Schüler kommen aus ganz Rheinland-Pfalz, dem angrenzenden Saarland und z.T. auch aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie bildet derzeit 150 Schüler im Alter zwischen 17 und 48 Jahren in den Ausbildungsberufen Ergotherapie, Altenpflege und auch Altenpflegehilfe aus.

Außerdem bietet sie zusammen mit dem Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung die Möglichkeit der beruflichen Rehabilitation in beiden Ausbildungsbereichen an.

An unserer Schule unterrichten derzeit 10 fachlich und pädagogisch qualifizierte Lehrkräfte. 

Stolz sind wir auch auf die Anerkennung der Lehranstalt für Ergotherapie im Weltverband (WFOT), die unsere examinierten Ergotherapeuten berechtigt, auch im Ausland ihren Beruf auszuüben.

Unterrichtskonzeption

 

Mit herkömmlichen Unterrichts- und Sozialformen sind die im Berufsleben geforderten Schlüsselqualifikationen wie Handlungs-, Fach- oder Sozialkompetenzen kaum zu erreichen. Anstelle von lehrerzentrierter rezeptiver Belehrung und Unterweisung bestimmt methodische Vielfalt mit vorwiegend handlungsorientierten Plenums-, Partner und Gruppenarbeiten das Bild des Schulalltages an der Sozialfachschule in Birkenfeld. 

Die "Ideenkiste" für den Unterrichtsalltag umfasst neben traditionellen Aktivitäten, Brainstormings, Rollen- und Lernspiele, Interviews, Streitgespräche, Plenumarbeiten, die Gestaltung von Wandzeitungen, Schaubildern u.v.a.m.. Immer wieder gilt es - im theoretischen aber auch im fachpraktischen Unterricht - die Lernstrategien und Arbeitsprozesse inhaltlich und strukturell neu zu überdenken mit dem Ziel, den Schülern Wege zu eröffnen, die Ihnen helfen, Probleme zu lösen, Informationen auszuwerten, Prioritäten zu setzen, vor allem jedoch kritisch-konstruktiv und selbstständig zu handeln.
 

Die Altenpflegeausbildung wird seit dem Schuljahr 2004/05 nach dem Lernfeldkonzept gestaltet. 

Vielleicht sind Sie jetzt etwas neugierig geworden und möchten mehr über unsere Schule erfahren. 
Da die Seiten ständig aktualisiert werden und wir dankbar für Anregungen sind, wäre es toll, wenn Sie öfter bei uns hereinschauen würden. 

Bis bald

Christine Tholey-Martens (Schulleiterin)