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Elisabeth Stiftung  /  Krankenhaus  /  Medizinische Fachabteilungen  /  Bilder  /  Geburtsvorbereitende Akupunktur


Akupunktur und Akutaping

Die Akupunktur beeinflusst das energetische Ungleichgewicht durch den therapeutischen Reiz "Nadelstich" an genau definierten Punkten, welche über Meridiane miteinander verbunden sind. Diese Punkte liegen, aufgereiht wie eine Perlenschnur, auf zwölf Hauptmeridianen und zwei Sondermeridianen.
In den Meridianen zirkulieren die Energieflüsse des Körpers (Qi - Lebensenergie). Durch den Einstich und die Manipulationstechnik am Akupunkturpunkt wird das sogenannte "De-Qi-Gefühl" ausgelöst, auf das die traditionelle chinesische Medizin (TCM) größten Wert legt.
Dies kann z.B. Kribbeln, Wärme, Druck oder ein leicht elektrisierendes Gefühl sein.

Zur TCM zählen unter anderem:
  • Anwendung chinesischer Kräuter
  • Zungendiagnostik
  • spezielle Ernährung
  • Akupunktur

Seit zwanzig Jahren hat sich die Akupunktur in der Geburtserleichterung fest etabliert. Viele Hebammen und Gynäkologen wenden Akupunktur in der Schwangerschaft zur Geburtserleichterung bereits routinemäßig an.

Die klinische Forschung bestätigt die Wirksamkeit in zahlreichen Studien. Die Aufnahmebefunde zeigen eine deutlich bessere Reife des Gebärmutterhalses bei den akupunktierten Schwangeren.

Die Akupunktur zur Geburtserleichterung wird zwischen der 36. und 39. Schwangerschaftswoche einmal wöchentlich im Sitzen oder Liegen durchgeführt und dauert etwa 30 Minuten.
Anmeldung bitte ab der 34. Schwangerschaftswoche.

Neben der geburtsvorbereitenden Akupunktur hat sich die Anwendung dieser nahezu nebenwirkungsfreien Methode auch in der Schwangerschaft u.a. bewährt:
  • bei Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen
  • zu hohem Blutdruck (evtl. begleitend zur ärztlichen Behandlung)
  • zu niedrigem Blutdruck
  • bei Ödemen
  • bei Beckenendlage (BEL) mit Moxibustion
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Lumboischialgien
  • begleitend zur Wehenhemmung

Moxibustion

Unter Moxibustion versteht man das Erwärmen eines Akupunkturpunktes (z.B. Bl 67) mit Hilfe einer Moxazigarre, die aus Beifußkraut oder Beifußkohle besteht.

Während der Geburt wird die Akupunktur zur Schmerzlinderung, Wehenregulation und psychischen Entspannung eingesetzt. Zur Schmerzbekämpfung werden die Punkte mit Elektrostimulaiton behandelt.

Im Wochenbett hilft die Akupunktur u.a. bei:
  • Obstipation
  • verzögerter Rückbildung der Gebärmutter
  • Nachwehen
  • mangelnder Milchbildung
  • Milchstau
  • beginnender Brustdrüsenentzündung

Anmeldung und Information über Claudia Jäger-Schmidt

Tel. 06782-8769388