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Psychologischer Dienst

Angebote der Psychologischen Schmerztherapie während der stationären Behandlung in der Abteilung für Orthopädische Schmerztherapie

Schmerzen, die über längere Zeiträume andauern, sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen können zu Traurigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit führen. Schmerzen rauben dem Menschen psychisch viel Kraft, was sich in Angespanntheit oder Gereiztheit widerspiegeln kann. Dies wiederum wirkt sich auf unsere Beziehungen bspw. zu Familie, Freunden oder Kollegen aus.

Daher halten wir es für wichtig, dass Sie neben der medizinischen Hilfe auch emotional und damit psychologisch durch entsprechende Gesprächsangebote unterstützt werden.

Zudem weiß man heute, dass Schmerzen nicht nur rein physiologisch – also körperlich – entstehen, sondern die Psyche (Gefühle und Gedanken) eine entscheidende Rolle bei der wahrgenommenen Schmerzstärke spielt. Schmerzen lassen sich durch positive Stimmung, wie sie z.B. durch wohltuende Tätigkeiten, freudige Gedanken oder angenehme Gefühle entsteht, in ihrer Intensität abmildern bzw. regulieren.

Ein bedeutender Aspekt hierbei ist die Fähigkeit sich zu entspannen. Deshalb lernen Sie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson kennen und trainieren diese Methode in regelmäßig stattfindenden Entspannungsgruppen.

Sandra Boger
Diplompsychologin
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06782 / 181353 o. 186140
06782 / 181359