Elisabeth-Stiftung

Entlassung

Entlassung

Wann geht’s nach Hause?

Es ist ganz natürlich, dass Sie gerne so schnell wie möglich in Ihre gewohnte häusliche oder berufliche Umgebung zurück möchten. Sie werden entlassen, wenn der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin die Behandlung im Krankenhaus als nicht mehr erforderlich ansieht. Die Entlassung erfolgt in der Regel vormittags.
Möchten Sie eine vorzeitige Entlassung ohne Einwilligung des medizinischen Fachpersonals, so benötigen wir Ihre schriftliche Bestätigung, dass Sie für eventuelle gesundheitliche Folgen selbst die Verantwortung übernehmen.

Fragen Sie nach: Medikamenteneinnahme nach dem Krankenhausaufenthalt

Überlegen Sie am Tag Ihrer Entlassung noch einmal, ob für Sie alle Fragen zur Weiterbehandlung geklärt sind. Welche Medikamente sollen Sie zukünftig einnehmen? Wissen Sie, wieviel Sie von den einzelnen Mitteln nehmen sollen, wie oft am Tag und wie lange?

Informationen für den Hausarzt

Da die Krankenhausärzte nur in bestimmten Fällen und auch nur für maximal sieben Tage Rezepte, medizinische Hilfsmittel etc. ausstellen dürfen, ist es sinnvoll, möglichst zeitnah nach der Entlassung den Hausarzt aufzusuchen. Vielleicht haben Sie auch noch Fragen an die verschiedenen Ansprechpartner/-innen in der Klinik, z.B. an unsere Diätassistentin. Zum Abschluss Ihres Klinikaufenthaltes wird Ihnen der für Sie zuständige Arzt einen Entlassbrief mit Informationen für Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt mitgeben. Darin befinden sich sämtliche Untersuchungsergebnisse, damit Ihre Behandlung möglichst lückenlos fortgesetzt werden kann. Ebenfalls finden Sie hier die Kontaktdaten Ihres Entlassassistenten.

Noch etwas vergessen?

Haben Sie Ihre Rechung beglichen?
Spätestens am Tag der Entlassung sollten Sie den angefallenen Betrag aus der Zuzahlungsverpflichtung an der Krankenhausaufnahme einzahlen.
Vielleicht werfen Sie noch einmal einen Blick in den Schrank und in alle Schubladen! Haben Sie Ihren Bademantel, Ihren Kulturbeutel und Ihr Handtuch eingepackt?

Die stationäre Anschlussrehabilitation

Bei einigen Krankheitsbildern schließt sich für die Patienten eine dreiwöchige Anschlussrehabilitation (AR) / Anschlussheilbehandlung (AHB) an den Aufenthalt in unserem Hause an (beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder nach dem Einsatz einer Hüftgelenksendoprothese). Diese stationäre Verlegung in eine Rehabilitations-Klinik dient der allmählichen Mobilisierung bei adäquater medizinischer Versorgung sowie der persönlichen Prävention für die Zukunft. Zielsetzung der Rehabilitationsmedizin ist die Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit des Patienten und damit seiner Lebensqualität.

Wer organisiert die Anschlussheilbehandlung?

Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt über eine anstehende Anschlussrehabilitation (AR), setzt sich unsere Mitarbeiterin aus dem Sozialdienst mit Ihnen in Verbindung. Die Sozialdienst-Mitarbeiterin wird Sie umfangreich über die für Sie in Frage kommenden Rehabilitations-Kliniken informieren. Als Entscheidungskriterien für die Auswahl der Reha-Klinik sind vorrangig

  • die individuelle Indikation sowie
  • der Kostenträger

zu berücksichtigen. In der Regel sollte die AR übergangslos von hier aus und heimatnah durchgeführt werden.

Die teilstationäre (ambulante) Anschlussrehabilitation

Einige Kostenträger haben mit bestimmten Rehabilitations-Kliniken Vereinbarungen über teilstationäre oder ambulante Maßnahmen vereinbart. Dabei kann der Patient zu Hause wohnen und fährt jeden Tag für mehrere Stunden zur Anschlussheilbehandlung in die Reha-Klinik.
In Absprache mit dem jeweiligen Kostenträger kann auch die Physiotherapie der Elisabeth-Stiftung diese Leistung anbieten.

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Entlassmanagement nach §39 Abs. 1a S. 9 SGB

In unserem Hause stellen wir Ihnen ein professionelles Team zur Seite, das Ihnen dabei hilft, Ihre Entlassung nach dem Krankenhausaufenthalt mit allen eventuell dazu gehörenden Herausforderungen zu bewältigen.
Unser Entlassassistent wird Sie in den ersten Tagen Ihres Aufenthaltes kontaktieren und das weitere Vorgehen mit Ihnen und Ihren Angehörigen gemeinsam planen. Ihr individueller Bedarf für die Zeit nach der Krankenhausbehandlung wird von unseren Managern ermittelt und ein früher Kontakt zu den Leistungserbringern wie z.B. Kranken- und Pflegekassen, ambulante Versorgungen oder Reha-Einrichtungen hergestellt.
Dadurch möchten wir einen nahtlosen Übergang in die nachfolgenden Versorgungsbereiche erreichen und eine umfassende Information an die weiterbehandelnden Ärzte oder Leistungsempfänger gewährleisten.
Auch die Krankenkassen stellen zu ihren Geschäftszeiten die telefonische Erreichbarkeit eines für die Unterstützung des Entlassmanagements verantwortlichen Ansprechpartners sicher.

Entlassassistent 8 bis 12 Uhr 12 bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag von
10 bis 14 Uhr
Innere 6168 1250
Chirurgie 6188 1222 oder 1220
Orthopädie 6169 1354

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