Elisabeth-Stiftung

Aufenthalt

Checkliste für den stationären Aufenthalt

Der zu Verfügung stehende Platz zur Aufbewahrung von persönlichen Gegenständen in den Patientenzimmern ist begrenzt. Daher sollte nur das mitgebracht werden, was für den Krankenhausaufenthalt unbedingt notwendig ist.

Unterlagen für die Aufnahme

  • Einweisungsschein des Arztes (Verordnung von Krankenhausbehandlung)
  • gültige Krankenversicherungskarte/Klinik-Card (Privatversicherte)

Unterlagen für Ärzte und Pflegekräfte

  • Vorbefunde von Röntgen-, CT-Aufnahmen o.ä.
  • Arztberichte, evtl. aktuelle Laborbefunde
  • Herzschrittmacher-Ausweis
  • Medikamentenplan
  • Impfausweis
  • Marcumar-Pass
  • Allergie-Pass
  • Röntgen-Pass

Körperpflege- und Toilettenartikel

  • Handtücher, Waschlappen
  • Seife, Duschgel
  • Zahnbürste, -pasta, -becher, Mundwasser
  • Zahnprothese(n), Prothesenbecher, Reinigungsmittel
  • Shampoo, Kamm, Haarbürste
  • evtl. Handspiegel und Fön
  • individuelle Pflegemittel (z.B. Rasierapparat)
  • Hygieneartikel

Kleidung

  • Nachthemden oder Schlafanzüge, Unterwäsche und Strümpfe
  • Morgenmantel oder bequeme Hauskleidung
  • Haus-, Straßenschuhe, Schuhlöffel
  • Kleidung für die Entlassung

Zusätzlich für Patienten der Orthopädischen Schmerztherapie

  • alle gewohnten Hilfsmittel (z.B. orthopädische Kopf-, Nacken- oder Sitzkissen, Gehhilfen etc.)
  • Badetuch als Unterlage für die Benutzung der Trainingsgeräte
  • Badeanzug/ -hose, Badeschuhe, Bademantel
  • Jogginganzug oder Trainingsanzug
  • Turnschuhe (mit hellen Sohlen) und Alltagsschuhe (Straßenschuhe)
  • Sport- oder Gymnastikhose
  • T-Shirt (Gymnastik)

Sonstiges

  • Brille
  • Hörgerät
  • Gehstock oder andere Gehhilfen
  • Stützstrümpfe

Was Sie zu Hause lassen sollten

  • Schmuck
  • größere Geldbeträge oder Sparbücher

Für abhanden gekommene Wertsachen oder Geld kann grundsätzlich keine Haftung übernommen werden.

Wichtige Hinweise

Behandlung

Während des Aufenthaltes sollten nur die im Krankenhaus verordneten Medikamente eingenommen werden. Von zu Hause mitgebrachte Arzneimittel dürfen nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt weiter genommen werden.

Die Anweisungen der Ärzte, des Pflegepersonals und der Therapeuten sowie festgelegte Zeiten für Untersuchungen, Behandlungen, Visiten und auch der Mahlzeiten sollten eingehalten werden. Beim Verlassen der Station werden die Patienten gebeten, sich beim Pflegepersonal abzumelden.
Das Krankenhausgelände darf aus versicherungstechnischen Gründen nur mit besonderer Genehmigung verlassen werden.

Nikotin und Alkohol

Der Konsum von Zigaretten und Alkohol kann den Heilungsprozess empfindlich stören. In den Räumlichkeiten des Krankenhauses (auch in den Patientenzimmern) ist das Rauchen aus Rücksicht auf die Mitpatienten und wegen der Brandgefahr nicht gestattet.

Ruhezeit

Zu einer erfolgreichen Behandlung sind regelmäßige Ruhephasen notwendig. Die Mittagsruhe ist von ca. 12:00 – 14:00 Uhr und die Nachtruhe beginnt ab 22:00 Uhr.

Die Hausordnung ist in den Zimmern bzw. auf den Stationen ausgehängt.

Beurlaubung

Während des stationären Aufenthaltes ist eine Beurlaubung aus zwingenden Gründen nur mit Zustimmung der behandelnden Ärzte und der zuständigen Krankenkasse möglich.

Besuchszeiten

Einen wesentlichen Beitrag zum Genesungsprozess leisten regelmäßige Besuche von Angehörigen und Freunden. Besucher sind daher im DRK-Elisabeth-Krankenhaus willkommene Gäste.
Andererseits sollten die Patienten (auch die Mitpatienten) nicht überanstrengt werden. Daher bitten wir die Angehörigen und Bekannten, sich untereinander abzusprechen, zu viele Besuche zur gleichen Zeit zu vermeiden und die Mittagsruhe zu berücksichtigen.
An Untersuchungs- und Operationstagen sollte der Patient eine Absprache mit seinen Angehörigen treffen, damit er nach der Behandlung die anschließende Ruhe- und Überwachungsphase ungestört verbringen kann.

Krankenbesuche sind grundsätzlich zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr möglich, sofern nicht vom zuständigen Arzt ganz oder teilweise Einschränkungen angeordnet
werden.
Die Nachtruhe beginnt um 22:00 Uhr mit dem Abschließen der Eingangstüren.
Besucher werden gebeten, die Mittags- und Nachtruhezeiten sowie die
Diagnostik- und Therapietermine der Patienten zu respektieren.

Auf der Intensivstation gelten eingeschränkte Besuchszeiten, täglich 14:30 – 14:45 Uhr und 19:30 – 19:45 Uhr bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Die Entbindungsstation erfordert besondere Besuchsregelungen. Nach der Geburt benötigen Mutter und Kind Zeit und Ruhe, einander zu begrüßen und sich kennenzulernen. Dies ist zum Aufbau der Stillbeziehung besonders wichtig.
Für Väter und Geschwisterkinder gilt keine Einschränkung der Besuchszeiten, alle weiteren Angehörigen, Freunde und Bekannte sollten ihre Besuche zwischen 14:00 und 18:00 Uhr erledigen.

Unterbringung

Im DRK-Elisabeth-Krankenhaus stehen auf allen Stationen 1-, 2- und 3-Bett-Zimmer zur Verfügung. Jedes Zimmer ist mit einer Nasszelle ausgestattet.

Die Zimmer verfügen über Fernsehgeräte und Telefonanschlüsse für jeden Patienten. Eigene TV-Geräte dürfen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht aufgestellt werden.

Die Benutzung von Mobiltelefonen ist innerhalb des Krankenhauses nicht gestattet. Sie sind bei Betreten des Hauses auszuschalten.

Patientenbefragung

Ihre Meinung ist uns wichtig.

Von Mitarbeitern unseres Hauses wurde eine patientenorientierte und aussagekräftige Patientenbefragung entwickelt. Die Befragung läuft auf allen Abteilungen. Wir schätzen die Meinung unserer Patienten über die Behandlung in unserem Hause und sehen in der Befragung eine Möglichkeit, die Qualität der Versorgung zum Wohle aller Patienten kontinuierlich zu steigern.

Details zur Befragung

  • zu Beginn Ihres Aufenthaltes erhalten Sie einen Fragebogen
  • Ihr Urteil hilft uns Stärken und Schwächen unseres Krankenhauses zu erkennen
  • Sie haben die Möglichkeit uns anonym und direkt zu sagen wie Sie den Aufenthalt erlebt haben.
  • da uns viele Aspekte interessieren, haben wir die Fragen aus mehreren Bereichen für Sie zusammengestellt
  • wenn Sie uns zusätzlich etwas mitteilen wollen, steht Ihnen das gekennzeichnete Freitextfeld zur Verfügung

Entlassung

Wann geht’s nach Hause?

Es ist ganz natürlich, dass Sie gerne so schnell wie möglich in Ihre gewohnte häusliche oder berufliche Umgebung zurück möchten. Sie werden entlassen, wenn der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin die Behandlung im Krankenhaus als nicht mehr erforderlich ansieht. Die Entlassung erfolgt in der Regel vormittags.
Möchten Sie eine vorzeitige Entlassung ohne Einwilligung des medizinischen Fachpersonals, so benötigen wir Ihre schriftliche Bestätigung, dass Sie für eventuelle gesundheitliche Folgen selbst die Verantwortung übernehmen.

Fragen Sie nach: Medikamenteneinnahme nach dem Krankenhausaufenthalt

Überlegen Sie am Tag Ihrer Entlassung noch einmal, ob für Sie alle Fragen zur Weiterbehandlung geklärt sind. Welche Medikamente sollen Sie zukünftig einnehmen? Wissen Sie, wieviel Sie von den einzelnen Mitteln nehmen sollen, wie oft am Tag und wie lange?

Informationen für den Hausarzt

Die Krankenhausärzte können Ihnen kein Rezept ausstellen, auch deshalb ist es meistens sinnvoll, schon bald nach der Entlassung den Hausarzt aufzusuchen. Vielleicht haben Sie auch noch Fragen an die verschiedenen Ansprechpartner/innen in der Klinik, zum Beispiel an unsere Diätassistentin. Zum Abschluss Ihres Klinikaufenthaltes wird Ihnen der für Sie zuständige Arzt einen sogenannten Kurzarztbrief mit ersten Informationen für Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt mitgeben. Ein ausführlicher Arztbrief wird meist ein paar Tage später mit der Post verschickt. Darin befinden sich sämtliche Untersuchungsergebnisse, damit Ihre Behandlung möglichst lückenlos fortgesetzt werden kann.

Noch etwas vergessen?

Haben Sie Ihre Rechung beglichen?
Spätestens am Tag der Entlassung sollten Sie den angefallenen Betrag aus der Zuzahlungsverpflichtung an der Krankenhausaufnahme einzahlen.
Vielleicht werfen Sie noch einmal einen Blick in den Schrank und in alle Schubladen! Haben Sie Ihren Bademantel, Ihren Kulturbeutel und Ihr Handtuch eingepackt?
Muss die Telefonrechnung noch bezahlt werden?

Die stationäre Anschlussrehabilitation

Bei einigen Krankheitsbildern schließt sich für die Patienten eine dreiwöchige Anschlussrehabilitation (AR) / Anschlussheilbehandlung (AHB) an den Aufenthalt in unserem Hause an (beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder nach dem Einsatz einer Hüftgelenksendoprothese). Diese stationäre Verlegung in eine Rehabilitations-Klinik dient der allmählichen Mobilisierung bei adäquater medizinischer Versorgung sowie der persönlichen Prävention für die Zukunft. Zielsetzung der Rehabilitationsmedizin ist die Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit des Patienten und damit seiner Lebensqualität.

Wer organisiert die Anschlussheilbehandlung?

Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt über eine anstehende Anschlussrehabilitation (AR), setzt sich unsere Mitarbeiterin aus dem Sozialdienst mit Ihnen in Verbindung. Die Sozialdienst-Mitarbeiterin wird Sie umfangreich über die für Sie in Frage kommenden Rehabilitations-Kliniken informieren. Als Entscheidungskriterien für die Auswahl der Reha-Klinik sind vorrangig

  • die individuelle Indikation sowie
  • der Kostenträger

zu berücksichtigen. In der Regel sollte die AR übergangslos von hier aus und heimatnah durchgeführt werden.

Die teilstationäre (ambulante) Anschlussrehabilitation

Einige Kostenträger haben mit bestimmten Rehabilitations-Kliniken Vereinbarungen über teilstationäre oder ambulante Maßnahmen vereinbart. Dabei kann der Patient zu Hause wohnen und fährt jeden Tag für mehrere Stunden zur Anschlussheilbehandlung in die Reha-Klinik.
In Absprache mit dem jeweiligen Kostenträger kann auch die Physiotherapie der Elisabeth-Stiftung diese Leistung anbieten.