Elisabeth-Stiftung

Konservative Orthopädie

von links nach rechts: Andrea Müller, Chefarzt Christian Lang, Ruth Thein, Dr. Hans Schackmann, Dr. Kurt Ricke, Astrid Jungbluth, Andrea Arnold, Dilshad Saadon

Chefarzt

Christian Lang
Ärztlicher Direktor

e-mail: c.lang@el-stift.de

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Manuelle Medizin, Sportmedizin, Notfallmedizin


Zentrum zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule, der Muskulatur und der Gelenke

Die Abteilung für Konservative Orthopädie des DRK-Elisabeth-Krankenhauses umfasst 40 Betten und wird von Christian Lang geleitet.

Grundlage unseres medizinischen Konzeptes ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz. Hierbei gehen wir auf die speziellen persönlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen des einzelnen Patienten ein und entwerfen zusammen den Therapieplan der modernen multimodalen Schmerztherapie. Im Verlauf dieser vielseitigen Behandlung arbeiten verschiedene Berufsgruppen zusammen, hierzu zählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Orthopädie, Neurologie, Anästhesie, Psychologie, Physiotherapie, Krankenpflege, Ergotherapie und Sozialarbeit.

Alle Berufsgruppen bringen ihre Fähigkeiten gemeinsam in die Behandlung ein.
Neben der üblichen Diagnostik eines Akutkrankenhauses wenden wir innovative Techniken der Funktionsdiagnostik und der physikalischen und physiotherapeutischen Verfahren an.

Zu den etablierten Therapien gehören die gezielten Infiltrationen der Wirbelsäule und intraartikuläre Injektionen an die Orte der Schmerzentstehung unter Bildwandlerkontrolle. Hierzu verwenden wir schmerzlindernde und entzündungshemmende Präparate.

Neben verschiedenen Akupunkturverfahren werden auch Reflextherapien mit der transcutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS) über Ohr- und Körperreflexareale angewendet. Bewährte physiotherapeutische Behandlungsverfahren wie manuelle Behandlungstechniken und medizinische Trainingstherapie sowie Wirbelsäulengymnastik runden das Behandlungsangebot ab.



Die Abteilung ist Mitglied der ANOA und arbeitet mit dem multimodalen Konzept konservativ-stationärer Akutbehandlung muskuloskelettaler Erkrankungen.

Leistungsspektrum

Diagnostik

  • orthopädische Diagnostik
  • manualmedizinische Diagnostik
  • osteopathische Diagnostik
  • krankengymnastische Befunderhebungen am Bewegungssystem
  • computergestützte Kraftmessung
  • radiologische Diagnostik
  • Computertomographie
  • diagnostische Lokalanästhesie apparativ gestützt
  • psychologische Diagnostik
  • internistische und neurologische Diagnostik

Konservativ interventionelle Therapie

  • manuelle Medizin mit Manipulation
  • Osteopathischen Techniken
  • Mobilisation, Weichteiltechniken
  • therapeutische Lokalanästhesie
  • gezielte Infiltrationen unter radiologischer Kontrolle
  • Akupunkturverfahren wie Körperakupunktur und Ohrakupunktur
Facettengelenksinfiltration

Physiotherapie

  • Manuelle Therapie
  • Krankengymnastik
  • Rückenschule
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Extensions-behandlung

Physikalische Therapie

  • Thermotherapie
  • Elektrotherapie
  • klassische und spezielle Massagebehandlung
  • manuelle Lymphdrainage
  • Inhalation


Psychologischer Dienst

Schmerzen können sich zunehmend auf die Selbstwahrnehmung, das Erleben und Handeln auswirken. Alltäglichen Anforderungen kann häufig nicht mehr oder nur eingeschränkt entsprochen werden, was sich vor allem auch auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Viele Betroffene fühlen sich ständig ausgebremst und den Schmerzen ohnmächtig ausgeliefert. Die beeinträchtigte Leistungsfähigkeit kann negative Gedanken und Gefühle begünstigen. Häufig beobachten Patienten eine innere Anspannung, Unruhe oder Gereiztheit, die den Umgang mit Familienmitgliedern, Freunden oder Kollegen belastet.
Der psychologische Dienst geht während der stationären Behandlung in der Abteilung für Konservative Orthopädie auf die Wechselspiele zwischen Körper, psychischer Befindlichkeit und sozialen Faktoren ein. Gemeinsam werden in psychologischen Gruppen und Einzelgesprächen die persönliche Lebenssituation und Krankheitsverarbeitung besprochen. Individuelle Umgangsformen und Einflussmöglichkeiten werden reflektiert und Handlungsalternativen erarbeitet.

Psychologische Interventionen:

  • Schmerzen – psychoedukative Vermittlung biopsychosozialer Einflussfaktoren auf das Erleben von Schmerzen, Reflexion individueller Umgangsformen und Einflussmöglichkeiten
  • Stress im Alltag – Vermittlung von Strategien zur Umstellung stressverursachender Kognitionen sowie Wegen zum Ausgleich alltäglicher Belastungen
  • Entspannungstraining – Erlernen der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson sowie Durchführung imaginativer Verfahren
  • Psychologische Einzelgespräche

Information an die niedergelassenen Kollegen

In der Abteilung für Konservative Orthopädie des Krankenhauses der Elisabeth-Stiftung des DRK in Birkenfeld werden akute und chronische Schmerzpatienten stationär behandelt.

Eine Vorabgenehmigung durch die Krankenkasse ist nicht notwendig.

Patienten mit akuten Krankheitsbildern werden direkt stationär aufgenommen, um eine entsprechende Behandlung sicherzustellen.

Patienten mit chronifizierten Schmerzbildern müssen die Voraussetzungen erfüllen, dass ambulante Vorbehandlungen, Kur- und Reha-Maßnahmen oder Operationen bislang nicht zu ausreichendem Erfolg geführt haben und so eine intensivierte akut-stationäre Behandlung zur Abwendung weiterer operativer Eingriffe notwendig ist.

Für den stationären Termin werden die Vorbefunde und vorliegenden Röntgen- und CT/MRT-Bilder benötigt, um einen Aufnahmetermin vereinbaren zu können.

Rundgang durch die Abteilung

Orthopädische Ambulanz

Sprechzeiten nach Vereinbarung, Notfälle werden jederzeit behandelt

Sekretariat Katja Gemmel
Andrea Arnold
Andrea Müller
Tel. (06782) 18-1350
Fax. (06782) 18-1359
e-mail orthopaedie@el-stift.de
Stationen Orthopädie 1 im 3. OG
Orthopädie 2 im 4. OG
Stationsleitung Corinna Ueding
Tel. (06782) 18-1354
(06782) 18-1356