Elisabeth-Stiftung

Ausbildungsinhalte

Theoretische Ausbildung

Der angehende Altenpfleger erwirbt in der 3-jährigen Ausbildung fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse im Rahmen eines – wegen der integrierten Altenpflegehilfeausbildung – nach Lernmodulen strukturierten Ausbildungsprogramms. Die Lernmodule hier in Rheinlandpfalz leiten sich ab aus den Lernfeldern der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung – AltPflAPrV) Vom 26. November 2002.

Prüfungsverordnung Altenpflege (552kB)

PraktischeAusbildung

Die Schule verfügt über verschiedene Funktionsräume, in denen meist in Gruppen der praktische Unterricht stattfindet. Übungsmaterialien, Verbandsmittel, Geräte und Hilfsmittel tragen dazu bei, den Unterricht möglichst praxisnah zu gestalten. Gegenseitiges Üben und Anleiten sorgen für ein sicheres und routiniertes Arbeiten in der Praxis mit dem Bewohner oder Patienten.

Die praktische Ausbildung in einem Alten- und Pflegeheim oder bei einem ambulanten Dienst oder in einer Einrichtung für Tages-/Nachtpflege wechselt sich in vierwöchigen Blöcken mit der Ausbildung in der Fachschule ab; dabei ist durch gesetzlich vorgeschriebene Praktika gewährleistet, dass einerseits Auszubildenden, die ihre praktische Ausbildung in einem Alten- und Pflegeheim absolvieren, durch Praxiseinsätze im ambulanten Bereich auch eine Orientierung in diesen Bereich ermöglicht wird und andererseits Auszubildende aus Einrichtungen des ambulanten Dienstes Einblick in die Praxis von Alten- und Pflegeheimen erhalten.

Sie umfasst:

Schüler üben das Messen des Blutzuckers

  • kennenlernen des Praxisfeldes unter Berücksichtigung institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen und fachlicher Konzepte.
  • Mitarbeiten bei der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei der medizinischen Diagnostik und Therapie im Rahmen ärztlicher Anordnungen.
  • Übernehmen selbständiger Teilaufgaben entsprechend des Ausbildungsstandes in der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei der medizinischen Diagnostik und Therapie im Rahmen ärztlicher Anordnungen.
  • Übernehmen selbständiger Projektaufgaben, z.B. bei der Tagesgestaltung oder bei der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation.
  • Selbständiges Planen, Durchführen und Reflektieren der Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und Mitwirken bei der medizinischen Diagnostik und Therapie im Rahmen ärztlicher Anordnungen.

Um eine professionelle praktische Ausbildung durchführen zu können, werden eine Vielzahl an kompetenten Ausbildungsstellen benötigt. Mit folgenden Einrichtungen wurden Kooperationsverträge geschlossen.
Kooperationspartner:

  • AWO-Seniorenzentrum, Idar-Oberstein
  • Pro Seniorenresidenz, Idar-Oberstein
  • Seniorenwohnanlage Grimm AG, Idar-Oberstein
  • Seniorenheim der Elisabeth-Stiftung, Kirschweiler
  • Senterra Seniorenstiftung, Birkenfeld
  • Alten- und Pflegeheim St.Anna, Hoppstädten-Weiersbach
  • Hochwald Altenzentrum St. Klara, Hermeskeil
  • Alten- und Pflegeheim St. Anna, Morbach
  • Seniorenzentrum Charlottenhöhe, Thalfang
  • Haus Maria Königin, Kirn
  • Gemeinnützige Paritätische Sozialstation Pro Humanitas (PSH GmbH)
  • Seniorenresidenz, Pölich
  • Saarländischer Schwesternverband, Haus Göttschied, Idar-Oberstein
  • Zoar-Alten- und Pflegeheim, Kusel
  • Haus Schönewald, Birkenfeld
  • Pflegedienst, Pflege Mobil, Birkenfeld
  • AWO Pflege- und Betreuungs gGmbH, Baumholder
  • Seniorenpension Sonnenwiese, Stipshausen
  • Altenheim Cusanus Stift, Bernkastel-Kues
  • Ambulanter Pflegedienst Bianca Kosig, Idar-Oberstein
  • Pflegeservice Klemens Knieps, Herl
  • E/S Seniorenresidenz GmbH, Idar-Oberstein
  • Haus Bergfrieden, Kirn
  • Seniorenresidenz Haus Veronika GmbH, Reinsfeld
  • Helfen und Pflegen, Reinsfeld
  • Pfr. Kurt Velten Altenheim, Sohren
  • AHZ Herrstein Rhaunen, Herrstein
  • Ambulanter Pflegedienst, Dieter Will, Idar-Oberstein
  • Haus Schloßpension, Idar-Oberstein

Wir arbeiten eng mit den Ausbildungsbetrieben zusammen. In den halbjährlichen Fachbeirat-Sitzungen können sich Fachschule und die Vertreter der einzelnen Betriebe austauschen und Neuerungen besprechen.

Zusätzliche Ausbildungsangebote

Neben den im Lehrplan vorgeschriebenen Unterrichtsinhalten ermöglichen wir unseren Schülern schon während der Ausbildung weitere Qualifikationen zu erwerben. Dazu bieten wir in Zusammenarbeit mit externen Dozenten Fachfortbildungen und Workshops an. Die Teilnehmer erhalten jeweils eine Teilnahmebescheinigung, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern.

Zu den zusätzlichen Unterrichtsangeboten, die jeweils variieren können, gehören u.a.:

  • Kinästhetik
  • Klangschalentherapie
  • Aromatherapie
  • Rollstuhltraining
  • Suchtprävention
  • Basale Stimulation
  • Gebärdensprache
  • Messebesuche
  • Workshop Validation
  • Sterbebegleitung

Sterbebegleitungsseminare

Der Umgang mit Sterben und Tod ist für Pflegekräfte eine persönlich herausfordernde Aufgabe. Daher bietet die Altenpflegeschule in regelmäßigen Sterbebegleitseminaren eine intensive Vorbereitung auf diese Aufgabe in zwei Schritten an: Im ersten Schritt wird den Auszubildenden die Möglichkeit geboten, sich mit eigenen Verlusterfahrungen und mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen. In einem zweiten Schritt wird eine ganzheitliche Sterbebegleitung aufgezeigt, die auf die Kenntnis der Sterbephasen und der Bedürfnisse Sterbender aufbaut und sich an dem Modell „palliative care“ und an der Haltung der Hospizbewegung orientiert. Diese Sterbebegleitseminare finden in kleineren Gruppen außerhalb der Schule statt. Das Franziskanerkloster in Hermeskeil bietet eine dem Thema angemessene ruhige und warme Atmosphäre.


Basale Stimulation

Mit viel Feingefühl und gezielten Berührungen wird vermittelt wie schwerst erkrankte Menschen zu erreichen sind.