Elisabeth-Stiftung

Berufsbild Ergotherapeut/in

Ergotherapeuten sind Heilmittelerbringer für nahezu alle Krankheits- und Behinderungsformen. Der heilende Prozess des Handelns, des “Aktivseins”, des Tätigseins wird durch spezielle Behandlungskonzepte bei dem Patienten gefördert.

Im körperlichen, geistigen und seelischen Bereich bietet der Therapeut folgende Lern- und Trainingsfelder

  • Motorisches Training
  • Wahrnehmungstraining für verschiedene Sinnesbereiche
  • Geistiges Training mit Übungen zur Merkfähigkeit und Konzentration, sowie Hirnleistungstraining
  • Erlernen und Wiedergewinnen lebenspraktischer Fähigkeiten, um den Alltag möglichst wieder selbstständig zu bewältigen
  • Stabilisierung und Entwicklung psychischer Funktionen
  • Erweiterung sozialer und emotionaler Kompetenzen.

Ergotherapie gestaltet Menschen einen individuellen Weg zur Steigerung der Lebensqualität im körperlichen und seelischen Bereich.

Den jeweiligen Krankheitsbildern entsprechend üben und trainieren sie mit ihren Patienten nach einem individuell erstellten Behandlungsplan Fertigkeiten wie Essen, Waschen, Ankleiden, Schreiben, Einkaufen, und andere mehr. Sie trainieren auch den Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen, geben Anregungen und Anleitungen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeit im Haushalt oder zur Planung des Tagesablaufs. In die Therapie gliedern sie auch die Angehörigen und das Umfeld der Patienten mit ein.

Arbeitsbereiche der Ergotherapeuten sind

  • Kliniken, Tageskliniken
  • Therapiezentren
  • Rehabilitationszentren
  • Werkstätten für Behinderte
  • Sonderkindergärten und -schulen
  • Altenheime und Altenpflegeheime
  • sowie Ergotherapie-Praxen in den Bereichen: Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie, Psychosomatik, Pädiatrie, Geriatrie, Arbeitstherapie

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