Elisabeth-Stiftung

Projekte, die über den Europäischen Sozialfonds oder das Land Rheinland-Pfalz gefördert werden:

Projekte, die über das Land Rheinland-Pfalz gefördert werden:

Job-Manufaktur, Kunst und Gestaltung als Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt (Land)

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Jobcenter Landkreis Birkenfeld und Jacob Bengel Stiftung möchte die Elisabeth-Stiftung des DRK mit dem neuen Projekt „Job-Manufaktur“ besonders benachteiligten Personengruppen wieder eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben erschließen. Die Verknüpfung kreativer fachpraktischer Tätigkeiten aus dem Edelstein- und Schmuckbereich mit kaufmännischen und handwerklichen Elementen eines Echtbetriebes soll neue Wege der Integration eröffnen und den Teilnehmern das Gefühl der echten Teilhabe geben.

Finanziell gefördert wird das Projekt aus Landesmitteln, durch das Jobcenter, den Landkreis Birkenfeld sowie aus Bundesmitteln (im Rahmen der „Sozialen Teilhabe“).

Ziel des Projektes ist die Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt durch Beseitigung bzw. Minimierung von Vermittlungshemmnissen bzw. der Übergang in ein nachhaltiges Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Dies soll durch eine Dreistufigkeit des zwölfmonatigen Konzeptes erreicht werden: Förderung und Stärkung der persönlichen Fähigkeiten (zwei Monate), Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis im Rahmen der Bundesförderung „Soziale Teilhabe“ (vier Monate), Übergang in eine nah am Markt orientierte Beschäftigung im Rahmen „Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV)“ (sechs Monate).
Dabei baut das Projekt auf einer durchgehenden fachpraktischen Anleitung und intensiven sozialpädagogischen Betreuung auf. In den einzelnen Phasen finden grundsätzlich sowohl Arbeiten im Projekt als auch dazu begleitend fortwährende bedarfsorientierte fachliche und persönliche Weiterbildung statt.

Im Bereich der Einsatz- und Qualifizierungsbereiche ist die Projektausgestaltung flexibel und wird an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Folgende Einsatzbereiche sind vorgesehen: – Pflege- und Restaurierungsarbeiten an Einrichtungen und Maschinen – Dokumentation und Archivierung von Exponaten sowie Verwaltung – Entwurf, Gestaltung und Herstellung von Schmuckstücken, Förderung des Kreativpotentials

Neben den Erwartungen für die arbeitslosen Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird das Projekt die Arbeit der Bengel Stiftung in dem Erhalt des historischen Erbes einer stadtprägenden Industrie unterstützen und helfen, wichtiges Wissen zu erhalten.
Im Rahmen des Projektes werden die Teilnehmer mit einmaligen Relikten der Idar-Obersteiner Industriegeschichte arbeiten. Der Projektansatz sieht daher zwingend die „handwerkliche Vorbereitung“ aber auch die Unterstützung der Persönlichkeits-entwicklung zu einem verantwortlichen Handeln für sich und dem anvertrauten Kulturgut vor.

Maximal 18 Teilnehmer können die zweimonatige Vorbereitungsphase absolvieren, bis zu zwölf motivierte und geeignete Teilnehmer können für die nachfolgenden Projektphasen zugelassen werden. Sie erhalten hierfür einen befristeten Arbeitsvertrag von der Elisabeth-Stiftung. Der zeitliche Umfang der Beschäftigung beträgt im Rahmen der „Sozialen Teilhabe“ i. d. R. 30 Stunden, während der dritten Projektphase wird die wöchentliche Arbeitszeit sukzessive auf die branchenübliche Arbeitszeit angehoben, um damit eine noch größere Nähe zum ersten Arbeitsmarkt herzustellen.

Zur Unterstützung des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt sind in allen Projektphasen Praktika bei Kooperationsbetrieben im Schmuck- und Metallwarenbereich wie auch in allen anderen Beschäftigungsbereichen möglich.

Seitenanfang


Projekte, die über den Europäischen Sozialfonds gefördert werden:

Gemeinsam weiter

Das Projekt “Gemeinsam weiter”

  • bietet langzeitarbeitslosen Menschen und deren Familien konkrete Unterstützung in deren Lebensumfeld
  • bietet Personen mit Fluchterfahrung und deren Familien Unterstützung im Lebensumfeld

Gemeinsam mit den Teilnehmern/-innen wird festgelegt, welche Art der Unterstützung und in welchen Bereichen eine Unterstützung erfolgt.

Kernpunkte der Maßnahme sind:

  • aufsuchende Unterstützung und individuelle Betreuung
  • Ganzheitliches Coaching
  • Erarbeitung von Möglichkeiten der Aufnahme qualifizierender Maßnahmen, Praktika oder Beschäftigung
  • Unterstützung (der Kinder) bei Schul-, Ausbildungs- und Berufswahl sowie im Übergang in den Beruf
  • Herstellen von Unternehmenskontakten
  • Mitarbeit in regionalen Netzwerken

Die Maßnahme findet in Idar-Oberstein (Vollmersbachstraße 52) und in Birkenfeld (Walter-Bleicker-Platz) statt.
Gefördert werden die Teilnehmenden durch das Jobcenter Landkreis Birkenfeld, den Europäischen Sozialfonds und das Land Rheinland-Pfalz im Förderansatz “Bedarfsgemeinschaftscoaching.

Seitenanfang


Kreative Angebote für Euch kAfE

Jugendliche werden aktiviert um ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Die Jugendlichen werden angeregt ihre Ausbildungsfähigkeit zu steigern, sie werden unterstützt ihre handwerklichen oder hauswirtschaftlichen Fähigkeiten zu verbessern. Ziel ist es eine Ausbildung zu beginnen oder die Schule fortzusetzen. Die persönliche Stabilisierung und die Steigerung der Motivation zur eigenverantwortlichen Lebensführung unterstützen den Reifeprozess des jungen Menschen.

Die Maßnahme findet in Idar-Oberstein in der Vollmersbachstraße 52 statt.
Gefördert werden die Jugendlichen durch das Jobcenter Landkreis Birkenfeld und den Europäischen Sozialfonds im Förderansatz “Jugend mit Zukunft”.

Seitenanfang


Ausbildung für Flüchtlinge

Eine Ausbildungsstelle oder eine Arbeit zu haben ist für junge geflüchtete Menschen ein wesentliches Element der Integration. Im Projekt Ausbildung für Flüchtlinge unterstützen wir diese Menschen bei der Suche. Wir informieren über den regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, suchen nach entsprechenden Kompetenzen und packen Probleme an. Der Gewinn für die jungen Geflüchteten, eine Ausbildung beginnen zu können, ist gleichermaßen auch für die Betriebe ein Mittel, um den Fachkräftemangel zu reduzieren.
Die Maßnahme findet am Standort Birkenfeld am Walter-Bleicker-Platz statt. Gefördert werden die Jugendlichen durch das Jobcenter Landkreis Birkenfeld und den Europäischen Sozialfonds im Förderansatz “Fit für den Job für Flüchtlinge”.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds

ESF-Seiten der Europäischen Kommission
ESF-Verwaltungsbehörde Rheinland-Pfalz
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie